Dienstleistungsdreieck – vom sozialen Verhalten der Dienstleistungseigenschaften

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Alle Dienstleistungen besitzen im wesentlichen drei charakteristische Eigenschaften. Diese Eigenschaften verteilen sich über die Dimensionen Qualität, Budget und Zeit. So besitzt jede Dienstleistung eine gewisse Qualität, wird für ein bestimmtes Budget geliefert und benötigt eine bestimmte Zeit für die Erbringung.

Leider verhält es sich aber auch mit Dienstleistungen wie so oft im Leben, es gibt nicht alles auf einmal. So verbünden sich immer zwei der genannten Eigenschaften gegen die jeweils andere. Die Beziehungen lassen sich daher hervorragend in einem Dreieck darstellen. Die folgende Darstellung veranschaulicht die Problematik:

Als zusätzliche Anmerkung möchte ich noch anbringen, dass man den gesamten Umfang der Dienstleistung Einschränken kann um mehr Spielraum für die drei Dienstleistungseigenschaften zu bekommen. Und weil wir gerade dabei sind: http://kunden.ausderhoelle.de/ :)

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Was ist eigentlich: Die Cloud?

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Cloud-Computing, Cloud-Storage, Cloud Security und viele andere Begriffe machen sich in den letzten paar Monaten in den Medien breit. Ich gehe mal davon aus, dass viele Leute die Begriffe schonmal gelesen oder gehört haben, aber nicht genau wissen, was da eigentlich gemeint ist. Dies liegt unter anderem daran, dass so vieles in der Cloud passiert und so vieles mehr möglich scheint. Und da in Deutschland offenbar Nachholbedarf besteht, gehe ich heute mal näher darauf ein.

Es gibt folgende charakteristischen Eigenschaften für “die Cloud”. Sie ist ein per Internet erreichbarer Raum. In der Cloud werden Dienstleistungen angeboten, z.B. Rechenzeit zum Videotranskodieren, Speicherplatz, Datenbanken, Adressbuchsysteme und vieles mehr. Der Zugang zur Cloud ist von überall möglich, er ist aber nicht immer kostenlos. So werden Dienste wie Google Mail zwar kostenlos angeboten. Amazons S3 Speichersystem und Apples Mobile Me jedoch nicht. Für die meisten kostenpflichtigen Dienste in der Cloud gilt, dass sie nutzungsabhängige Entgelte erheben. Etwa pro Gigabyte verbrauchtem Speicherplatz oder pro angelegtem Projekt. (more…)

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Twitter – was es ist, wer es braucht, wie man es nutzt

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Twitter ist ein in den letzten Jahren immens populär gewordener Mikroblogging Dienst. Aber gerade weil sich durch die immense Geschwindigkeit der Nachrichtenverbreitung so viele unterschiedliche Nutzungmöglichkeiten bieten, ist das öffentliche Bild noch extrem undifferenziert, wenn nicht sogar negativ.

Daher kommen wir schnell zum WAS, den Fakten. Auf der Senderseite erlaubt Twitter 140 Zeichen pro Nachricht. Eine solche Nachricht nennt man Tweet, den Akt selber beschreibt man als “tweeten” oder im Deutschen auch “twittern”. Das niedrige Zeichenlimit hat zur Folge, dass Weblinks und dergleichen so durch externe Dienste verschlüsselt werden, dass sie möglichst wenige der verfügbaren 140 Zeichen nutzen. Auch die Ausdrucksweise ändert sich teilweise drastisch, genauso wie bei SMS affinen Nutzern steigt die Verwendung von Akronymen. (more…)

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Wie man ein Portrait schreibt

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Wir hatten haben heute Georg Weishaupt vom Handelsblatt zum Thema Portraits in der Vorlesung.

Meine erste Mindmap ist folgende:

portrait

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Kaynes’ Liquidity Trap vs Haushaltspolitik in Deutschland

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Something smells rotten in the state of Denmark! Es gibt nichts besseres als Shakespeare’s Hamlet zu zitieren in einer Zeit wo scheinbar eh Alles in Chaos und Tragödie versinkt.
ABER: genau jetzt wäre die Chance da für unsere Politiker endlich mal Parteipolitik aussen vor zu lassen und sich endlich um die Wähler zu kümmern. Und was tun sie? Nichts, Funkstille im Vergleich zu Frankreich und England. Frankreichs Teleprompter-Präsident Sarkozy geht ab wie ein Zäpfchen, Brown hat die Zeichen der Zeit erkannt und handelt entschlossen (wohl auch sein letzter Ausweg aus der völligen Bedeutungslosigkeit). Und Merkel wird nichtmal mehr eingeladen, weil sie offenbar nichts zu einer Diskussion beizutragen vermag.

Was ist also diese Liquidity Trap? Nun, Wirtschaftsnobelpreisträger John Maynard Keynes hat formuliert, dass es in einer Rezession einen Zeitpunkt gibt, an dem die Leitzinsen noch so weit gesenkt werden können ohne dass dies Einfluss auf die Investitionssumme der Wirtschaft und Haushalte hat. Monetärpolitik ist dann wirkungslos. Man schaue sich dazu mal die Leitzinsen der führenden Volkswirtschaften an: (more…)

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