Kommunikation – und Failure of…
Chrysler – die Sozialisierung der Pleite
So, die Gewinne streichen die Turbokapitalisten ein, die Scheiße dürfen die Kleinen ausbaden. So war der Tenor noch vor ein paar Monaten.
Das sieht man jetzt ganz formalisiert auch bei der Pleite von Chrysler nach Chapter 11. Fiat steigt ein, zahlt erstmal nix, bis die Schulden von Chrysler getilgt sind. Zahlt dann 2 Milliarden für 35%. Im Gegenzug steigt die Gewerkschaft Union of Autoworkers “The International Union, United Automobile, Aerospace and Agricultural Implement Workers of America”(UAW) bei Chrysler mit 55% ein. Der Staat mischt auch noch was mit. Ich bin gespannt was daraus werden soll. Vor allem weil Fiat ja vorgeworfen wird, nur an die Cashflow-Töpfe der Staatshilfen für Chrysler zu kommen. Man darf nicht vergessen, dass Fiat krass überschuldet ist. Ich meine letztens von 6,9 Milliarden Euro gelesen zu haben.
Spannend halt

| Print article | This entry was posted by Rudolfo on May 1, 2009 at 12:20 pm, and is filed under Dies und Das. Follow any responses to this post through RSS 2.0. You can leave a response or trackback from your own site. |