Recap 2 – the continuing adventures of little red …
…rudolf. The reindeer to end all reindeer.
So, zur Abwechslung mal wieder auf Deutsch. Man darf die Sprachtalente ja nicht ungenutzt lassen, sonst verliert man hinterher noch Wörter. In dieser kurzen Zusammenfassung erwarten euch die folgenden Punkte:
- Auszug aus dem Hostel

- Labyrinth des Wissens, wie wir unsere Kurse wählen
- Warum Australien Entwicklungsland ist
- Landlady from Hell
Punkt 1: am 4.August war es endlich soweit, ich verließ die inzwischen unheimlich vertraut gewordene Umgebung meines Vierer-Zimmers und begab mich per Taxi zu meiner neuen Wohnung nach Newtown. Ich kann euch sagen, es tat mir nicht im geringsten leid den Backpacker-Lifestyle gegen ein bisschen Privatsphäre und ein ausreichend langes Bett einzutauschen. Also schwuppiwuppi ein Taxi genommen und schnell umgezogen. Herrlich, Fotos von meinem Zimmer folgen, sobald ich genug aufgeräumt habe
Punkt 2: In Deutschland wurd uns noch erzählt, dass es total easy ist, alle Kurse nochmal umzuwählen. “HA, so nicht” dachten sich da die Australier und haben schnell noch den “e-request” erfunden. Davon haben Mathias und ich auch ca. 40 Stück abgeschickt. Die alle abgelehnt wurden. Begründungen waren u.a. aber nicht ausschließlich: Kurs voll, Kurs findet nicht statt, nicht für International Students, Prerequisites nicht erfüllt usw usw…
Aber wir wären ja nicht Wirtschaftsstudenten, wenn wir total auf den Kopf gefallen wären (auch wenn das sicher einige von euch diskussionswürdig finden werden). Schnappen wir uns halt die am freundlichsten dreinschauende Dame am Student Service Desk und belagern sie solange, bis sie uns die E-Requests ausfüllt, abschickt und auch direkt approved. Wahnsinn. Dieser kurze Prozess hat sich nur über 2 Wochen hingezogen.
Punkt 3: Entwicklungsland? Oh ja, Telekommunikation und auch öffentlicher Personenverkehr erlauben es mir, Australien und auch Sydney E-Land schimpfen zu dürfen. Es gibt hier keine Flatrates, weder für Handy noch für Internet. Ein Gigabyte Internet kostet im Schnitt 20 Dollar. Telefonieren kann man für 29Dollar pro Monat, wenn man nicht allzuviele Freunde mit unterschiedlichen Netzen hat.
ÖPV ist hier eine Katastrophe. Busse haben keine fixen Haltestellen, man muss winken wenn man in einen Bus einsteigen will. Wenn man dem falschen gewunken hat, weil man die Nummer noch nicht erkennen konnte muss man halt mit dem Hass der anderen Busfahrer leben. Linien haben auch ihr ganz eigenes System in Sydney, nämlich gar keins. Man findet aber nach und nach durch Nachfragen bei Busfahrern heraus wo man mit welchem Bus hinkommen kann. Herrlich. Und all das für 25$ / 10 Fahrten oder 42 Dollar für eine Woche.
Punkt 4: Landlady from Hell. Hi Claire. No Houseparties, no barbecue, no visitors after 10pm, no people sleeping over. Hilarious! Hoffentlich liest sie das, was mich bei ihren scheinbar stasi-ähnlichen Informationsgewinnungskräften nicht wundern würde, und denkt sich dass ich hier pflichtbewusst die regeln aufzähle. An die sich a) keiner hält und b)die sicherlich auch nicht im Rahmen ihrer Befugnisse liegen.
So, das war die 2. Kurzzusammenfassung. Enjoy