Archive for November, 2009
WaWw: Was am Wochenende war.
0Ein kleiner Rückblick über alles was man beim Spazierengehen und Frische Luft genießen verpasst hat. Ab sofort jeden Montag als kleine Auswahl hier.
- 10 Big Marketing Predictions für 2010
Schön zusammengefasst warum Marketing schneller, persönlicher und langlebiger werden wird.
Quelle: Rise Underground via TheCommsCorner
- Location Services sind stark im Kommen
wie schon Achmed the dead Terrorist wusste: Location, Location, Location, Location und Location!
- visualized: Evolution of Storage
Wie sich das mit den Speicherbedürfnissen von Fotos, Musik und Daten so verhält
Quelle: Geekologie via BoingBoing
- Dreiecksbeziehung: Real Time, Real Discussion, Real Reporting
warum man immer nur 2 von dreien haben kann
Quelle: Techcrunch
- Die Geiselgangster flüchten
Riesentheater in NRW, Menschen in Angst. Mir wars egal!
Quellen: Bild, FAZ uvam.
- Folgen der Hyperdistribution: Wenn Nutzer zum Qualitätskompass werden
Schöner Artikel warum Vertrauen eine steigende Bedeutung bei der Bewertung von Medienqualität einnimmt
Quelle: Netzwertig
Twitter – was es ist, wer es braucht, wie man es nutzt
0Twitter ist ein in den letzten Jahren immens populär gewordener Mikroblogging Dienst. Aber gerade weil sich durch die immense Geschwindigkeit der Nachrichtenverbreitung so viele unterschiedliche Nutzungmöglichkeiten bieten, ist das öffentliche Bild noch extrem undifferenziert, wenn nicht sogar negativ.
Daher kommen wir schnell zum WAS, den Fakten. Auf der Senderseite erlaubt Twitter 140 Zeichen pro Nachricht. Eine solche Nachricht nennt man Tweet, den Akt selber beschreibt man als “tweeten” oder im Deutschen auch “twittern”. Das niedrige Zeichenlimit hat zur Folge, dass Weblinks und dergleichen so durch externe Dienste verschlüsselt werden, dass sie möglichst wenige der verfügbaren 140 Zeichen nutzen. Auch die Ausdrucksweise ändert sich teilweise drastisch, genauso wie bei SMS affinen Nutzern steigt die Verwendung von Akronymen.
Die nächste logische Frage ist, wem schick ich da eigentlich Nachrichten? Einfache Antwort, deiner Gefolgschaft. Fachterminus hierfür: Follower. Leute die dich als Kontakt auf Twitter.com hinzugefügt haben bekommen deine Nachrichten. Wem das zu wenig ist, der kann seine Tweets mit einem Thema markieren. Ein Beispiel? Auf dem Weg zur Arbeit fährt man an einem riesen Loch in der Straße vorbei, welches sich über Nacht aufgetan hat. Wenn man jetzt einfach twittert
Riesenloch in der Soundso-Straße vor dem Dies-und-Das Laden…aufgepasst!
dann empfangen alle deine Follower diese Nachricht. Das ist gut, weil eventuell einige deiner Mitarbeiter auf der selben Straße zur Arbeit fahren und deswegen gewarnt sind. Was wäre denn, wenn du dich jetzt mit anderen, dir unbekannten Menschen über Straßenschäden in der Stadt austauschen willst? Wieder eine einfache Antwort: du setzt ein # Zeichen vor das Thema.
#Strassenschäden: Riesenloch in der Soundso-Straße vor dem Dies-und-Das Laden…aufgepasst!
Wenn jetzt jemand nach Straßenschäden sucht, dann findet er deine Nachricht. Und zwar sobald du sie verschickt hast. Nachdem das Was jetzt geklärt wäre, kommen wir zu den zwei weiteren Fragen.
Wer braucht Twitter? Menschen mit Geltungssucht brauchen Twitter. Personenkreise die auf möglichst kurze und direkte Kommunikation angewiesen sind, Nachrichtenredakteure, Informationsjunkies, Blogger
Wer es nicht braucht aber trotzdem bei richtiger Nutzung davon profitieren kann ist der engagierte Enthusiast, der sich zu einem Thema informieren will oder einfach sein Wissen verteilen möchte.
Zur Nutzung sei hier dieses sehr informative Video von Twitter selber zitiert:
Restrukturierung
0Ab sofort geht es hier wieder um das Thema Kommunikation, welches in meinem Auslandssemester wesentlich zu kurz gekommen ist. Daher freut es mich, mitteilen zu dürfen, dass die interne Umstrukturierung erfolgreich abgeschlossen wurde. Damit kommt dieses Blog seinem zu Jahresbeginn erklärten Ziel eine höhere Schreibeffizienz zu erreichen und das Potential an Synergieeffekten besser zu nutzen wesentlich näher.
Der Jahresausblick bleibt jedoch regnerisch, solange der Blogautor in Wuppertal wohnt.
Zur Aufmunterung erklärt der Spiegel mich so:
Du bist der online-anhängige Jedermann. Facebook, StudiVZ und Twitter bespielst du mit dem iPhone, im Urlaub musst du regelmäßig Mails und Facebook checken, denn du gehörst zur digitalen Boheme.
Ein richtiger Nerd bist du dabei aber nicht. Deine Jeans ist eng, dein T-Shirt ist ironisch, und die Sonnenbrille und die Musik auf deinem iPod sind von erlesenem Geschmack. Die Jahresend-Charts der “Intro” kannst du treffsicher vorhersagen, und in deinem Blog weist du auf abgedrehte japanische Filme hin, auf die du in amerikanischen Blogs hingewiesen wurdest. Immer im Netz, schon – aber Technik und Computer sind dir vor allem Accessoires.
Dazu: Opera erkennt den Begriff “online-anhängig” genausowenig wie ich. Nein, es werden keine japanischen Filmvorstellungen kommen. Nein, ich kenne diese “Intro” nicht (sieht aber gar nicht schlecht aus). Nein, StudiVZ bespiele ich nicht mit dem Iphone mangels vernünftiger API. Ansonsten war ja eh klar, dass der Nerd-O-Mat mit einen erlesenen Geschmack in Sachen Sonnenbrille und Musik zugesteht…
Auckland – Great Barrier Island – Auckland
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Es gibt nichts lustigeres als am Schalter der falschen Airline einchecken zu wollen. Die liebe Mitarbeiterin von LAN Airlines hat sogar den einzigen Flug des Tages 15 Minuten verzögert, weil sie mich nicht im System fand. Kurz darauf haben wir dann festgestellt, dass der gute Herr Ernenputsch eigentlich mit Aerolineas Argentinas fliegt. Nach einer herzlichen Entschuldigung hab ich mich dann erfolgreich eingecheckt, was offenbar auch ohne ausgedruckte Reisebestätigung geht.
Der Flug war dann weniger spannend. Neben einem schwitzenden ehemaligen Kinderpsychologen mit Flugangst aus Melbourne gesessen, der erstmal mit tiefenpsychologischen Fragen ankam. Was ich denn vom Sudium erwartete, wie ich Sydney fand, warum ich ein Praktikum suchte…naja, mir war eigentlich eh alles egal. 8 Weizen im Löwenbräu Keller am Vorabend haben diesen Effekt.
Angekommen in Auckland erstmal abgeholt von Julie, eingecheckt ins Hostel auf der Queenstreet. Am Tag darauf dann begrüßt von Carina, Daniela kennengelernt. Und ab auf die Insel. Eh nein, Subway natürlich als erstes. Hier das erste Funfact: Cookies kann man nachträglich wieder abtrainieren =) Naja, Fährfahrt war relativ langweilig und immerhin 4,5 Stunden lang. Dafür saßen wir in der ersten Klasse. Das heisst, wir hatten Gummipolster auf der Bank. Die anderen nicht. Das Wetter war hervorragend, so dass wir bereits hier die erste Sonnencreme benutzen durften.
Auf der Insel war dann viel Natur und wenig anderes. Unser Auto, ein Nissan mit nem Lexus Logo stand schon bereit. “Schlüssel sind im Aschenbecher, einfach wieder dareinpacken und Türen nicht abschließen wenn ihr das Auto zurückgebt.” Ist klar. Die Fährcrew wird schon dafür sorgen dass kein Auto von der Insel verschwindet.
Es gibt 3 größere “Orte” auf der Insel. Port Fitzroy, Claris und das Kaff mit dem Supermarkt. Ein Wahnsinn. Strom wird hier genauso wie in Cape Tribulation noch selbst produziert. Das Geräusch der Dieselgeneratoren konnte man fast die ganze Nacht hören. Und die Duschen waren etwas unterbemittelt im Department Wasserdruck. Da kam mal gar nix raus. Genauso sahen auch die Experten von der Insel, die “Locals” aus. Dreckig. Der Typ der uns in unserer “Stray Possum Lodge” eingewiesen hat stank so extrem als wollte er dem Namen alle Ehre machen.
Nachdem wir uns über den Verwesungsgeruch hinweggesetzt hatten, Heineken sei dank, hatten wir dennoch einen tollen ersten ABend. Am nächsten Tag ging es dann direkt einmal über die ganze Insel. Strände abgrasen, mehr freundliche Locals kennenlernen “Fuck Off Wankers” und leere Massengräber anstarren. Wahnsinn.
Am Sonntag haben wir dann vor der Rückfahrt noch einen Trip zu den sagenumwobenen Hot Spring gemacht. Die erstens nicht wirklich Hot waren und zweitens nicht wirklich groß genug zum drin baden. Aber der Trek dahin war lustig. Danach dann noch kurz ne Stunde an den Strand, wo ich mir einen mordssonnenbrand abgeholt habe und dann hiess es auch schon zurück zur Fähre. Carina dachte wohl, die Fähre würde pünktlich ablegen oder so, was Deutsche halt immer denken. Auf jedenfall bin ich mir sicher, dass sie mit ihrem Fahrstil selbst die Locals beeindruckt hätte. 8 Minuten für die halbe Insel ist nicht schlecht.
Damit endet dieser Bericht. Fotos habe ich noch keine bekommen und verweise daher auf Carinas Blogeintrag: zu finden hier.