Kommunikation – und Failure of…
Twitter – was es ist, wer es braucht, wie man es nutzt
Twitter ist ein in den letzten Jahren immens populär gewordener Mikroblogging Dienst. Aber gerade weil sich durch die immense Geschwindigkeit der Nachrichtenverbreitung so viele unterschiedliche Nutzungmöglichkeiten bieten, ist das öffentliche Bild noch extrem undifferenziert, wenn nicht sogar negativ.
Daher kommen wir schnell zum WAS, den Fakten. Auf der Senderseite erlaubt Twitter 140 Zeichen pro Nachricht. Eine solche Nachricht nennt man Tweet, den Akt selber beschreibt man als “tweeten” oder im Deutschen auch “twittern”. Das niedrige Zeichenlimit hat zur Folge, dass Weblinks und dergleichen so durch externe Dienste verschlüsselt werden, dass sie möglichst wenige der verfügbaren 140 Zeichen nutzen. Auch die Ausdrucksweise ändert sich teilweise drastisch, genauso wie bei SMS affinen Nutzern steigt die Verwendung von Akronymen.
Die nächste logische Frage ist, wem schick ich da eigentlich Nachrichten? Einfache Antwort, deiner Gefolgschaft. Fachterminus hierfür: Follower. Leute die dich als Kontakt auf Twitter.com hinzugefügt haben bekommen deine Nachrichten. Wem das zu wenig ist, der kann seine Tweets mit einem Thema markieren. Ein Beispiel? Auf dem Weg zur Arbeit fährt man an einem riesen Loch in der Straße vorbei, welches sich über Nacht aufgetan hat. Wenn man jetzt einfach twittert
Riesenloch in der Soundso-Straße vor dem Dies-und-Das Laden…aufgepasst!
dann empfangen alle deine Follower diese Nachricht. Das ist gut, weil eventuell einige deiner Mitarbeiter auf der selben Straße zur Arbeit fahren und deswegen gewarnt sind. Was wäre denn, wenn du dich jetzt mit anderen, dir unbekannten Menschen über Straßenschäden in der Stadt austauschen willst? Wieder eine einfache Antwort: du setzt ein # Zeichen vor das Thema.
#Strassenschäden: Riesenloch in der Soundso-Straße vor dem Dies-und-Das Laden…aufgepasst!
Wenn jetzt jemand nach Straßenschäden sucht, dann findet er deine Nachricht. Und zwar sobald du sie verschickt hast. Nachdem das Was jetzt geklärt wäre, kommen wir zu den zwei weiteren Fragen.
Wer braucht Twitter? Menschen mit Geltungssucht brauchen Twitter. Personenkreise die auf möglichst kurze und direkte Kommunikation angewiesen sind, Nachrichtenredakteure, Informationsjunkies, Blogger
Wer es nicht braucht aber trotzdem bei richtiger Nutzung davon profitieren kann ist der engagierte Enthusiast, der sich zu einem Thema informieren will oder einfach sein Wissen verteilen möchte.
Zur Nutzung sei hier dieses sehr informative Video von Twitter selber zitiert:
| Print article | This entry was posted by Rudolfo on November 29, 2009 at 1:21 pm, and is filed under Communications, Internet/Echtzeit. Follow any responses to this post through RSS 2.0. You can leave a response or trackback from your own site. |