Rudolfo
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Posts by Rudolfo
Slideshare – Social Powerpointing
0Hier mal ein Link zu Slideshare.net, einem sozialen Netzwerk mit sehr spezifischen Fähigkeiten für alle Powerpoint-Benutzer.
Man kann Präsentationen hochladen, kommentieren, in Websites einbetten, zum Download zur Verfügung stellen und vieles mehr. Sogar vertonen kann man sie!
Als Beispiel mal hier unsere Präsentation zu:
Genie out the bottle – Warum Bezahlinhalte doch funktionieren werden
2Lieber Leser, dieser Blogbeitrag ist kostenlos.
Bleibt das so?
Ich denke schon, was aber daran liegt dass ich dieses Blog als Hobby in meiner Freizeit befülle. Würde ich hier täglich Qualitätsartikel im Umfang mehrerer Seiten produzieren, wäre meine Strategie eine andere.
Qualität kostet Geld. Sie ist aufwändig zu produzieren. Sie braucht Zeit, Recherche und ein Medium mit dem man sie transportiert. Ausserdem ist Qualität auch die Unabhängigkeit, die “Objektivität” von externen Einflüssen. Zum Beispiel der Werbung.
Womit wir bei des Pudels Kern wären. Klassische Zeitungen finanzieren sich zu 50% aus Werbe- und dem Rest aus Gebühreneinnahmen. Durch den bereits erfolgten Einbruch des Werbemarktes im Zuge der Finanzkrise liegt die Quote bei einigen Zeitungen inzwischen stärker auf der Gebührenseite. Der Trend geht zu einer weiteren Reduktion des werbefinanzierten Anteils.
Wenn die Zeitungen also nicht nur Miese schreiben wollen, müssen sie den Verkaufspreis erhöhen. Soweit logisch. Dadurch wird auch die Unabhängigkeit der Zeitungen gesichert. Dass sich im Zuge dessen auch die Auflage verringert, leuchtet ein. Neue Geschäftsfelder müssen also her.
Das Internet. Schlagwort der Informationsgesellschaft, Totschlagargument für alles was mit Bezahlen zu tun hat. Das neue Office, das letzte Album von U2, das schicke Sportfoto, Internet machts möglich.
Aber das Internet ist eine Riesenchance. Wenn, jaaaaaa wenn man die technischen Möglichkeiten zu nutzen versteht.
Kernkompetenzen einer Zeitung sind die Recherche sowie das Vermitteln von Inhalten über die verschiedensten Themen: Boulevard, Lokal, Sport, Wirtschaft, usw., usw. Da es derzeit im klassischen Anzeigengeschäft nicht läuft, sprich, die Einnahmen ausbleiben, dieser Trend sich sicher weiter fortsetzen wird und zudem die Leser wegbrechen, mutet es abenteuerlich an, im Internet nicht 50% des Inhaltes über Werbung finanzieren zu wollen, sondern ALLES.
Das wird aufhören. Müssen. Wollen sich Zeitungen nicht mit Bloggern anlegen, die in ihrer Freizeit ein paar Artikel schreiben und sich über Werbung finanzieren wollen/können.
Auf der anderen Seite des Ganzen stehen die Corporate-Blogger, die primär Kundenbindungsziele verfolgen. Dazu übermorgen mehr.
Transformers – Blog zu Social Community
0Ich habe gerade von BuddyPress gelesen. Einem Tool, welches es erlaubt, eine bestehende WordPress Instalation in eine Social Community zu verwandeln. Aber immer mit der Ruhe. WordPress? Was ist das eigentlich? Nun, einfach formuliert: Die Software, die es Millionen von Menschen erlaubt, ein Webblog zu führen. Dieses Webblog hier wird auch mit WordPress gestaltet. Wordpress ist also eine technische Komponente des Bloggens. Es beinhaltet folgende Features:
- Automatische Updates
- Kommentare
- Trackbacks
- Medienverwaltung
- Artikelverwaltung
Buddypress setzt jetzt noch einen drauf: Profile, Verlinkungen, Leserinhalte, Freundeslisten, Private Nachrichten, Gruppen, Activity Feeds, Foren. Kann es alles.
So kann bald jeder seine eigene Social Community aufmachen.Die Einstiegsbarrieren sinken, die Benutzerfreundlichkeit steigt. Die Abhängigkeit von den großen Anbietern schwindet. Jetzt nur noch flugs die kritische Masse an Usern erreichen hier, und die Business Communication Community der ISM könnte abgehen, oder was meint ihr? =)
Recommended Reading – Wörter für die Welt
0Ich hab mal ein paar Bücher zusammengestellt, die ich ganz lesenswert fand.
[amtap book:isbn=3791026291]
[amtap book:isbn=3518420585]
[amtap book:isbn=3428120965]
und schließlich, beispielhaft für die ganze siebenteilige Serie rund um den “Dunklen Turm”, der Abschlussband von Stephen Kings Meisterwerk. Für Alle, die den trockenen Stoff hinter sich lassen wollen
:
[amtap book:isbn=3453431618]
Chrysler – die Sozialisierung der Pleite
0So, die Gewinne streichen die Turbokapitalisten ein, die Scheiße dürfen die Kleinen ausbaden. So war der Tenor noch vor ein paar Monaten.
Das sieht man jetzt ganz formalisiert auch bei der Pleite von Chrysler nach Chapter 11. Fiat steigt ein, zahlt erstmal nix, bis die Schulden von Chrysler getilgt sind. Zahlt dann 2 Milliarden für 35%. Im Gegenzug steigt die Gewerkschaft Union of Autoworkers “The International Union, United Automobile, Aerospace and Agricultural Implement Workers of America”(UAW) bei Chrysler mit 55% ein. Der Staat mischt auch noch was mit. Ich bin gespannt was daraus werden soll. Vor allem weil Fiat ja vorgeworfen wird, nur an die Cashflow-Töpfe der Staatshilfen für Chrysler zu kommen. Man darf nicht vergessen, dass Fiat krass überschuldet ist. Ich meine letztens von 6,9 Milliarden Euro gelesen zu haben.
Spannend halt
