Kommunikation

Corporate Design exchange – my approach

Get aboard everyone, we’re exchanging logos. Corporate central has sent us this intern with the unpronouncable name, let’s get to it. He’ll know what to do.

Was ist eigentlich ein Corporate Design? Ich denke, es ist die physische Darstellung der Corporate Identity. Also die fühl- und sichtbare Komponente, mit der die Firma sich gegenüber Kunden, Zulieferern, Mitarbeitern und Konkurrenten, sowohl nach aussen als auch nach innen, durch Material darstellt. Zu diesen Materialien gehören natürlich so extrem sichtbare Dinge wie Schilder, Gebäudebeschilderung, Visitenkarten und Briefpapier. Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Wenn das Logo einer Firma geändert wird, fällt also eine Menge Arbeit an. In meinen ersten 2 Arbeitstagen habe ich mir erstmal einen Überblick verschaffen müssen. Unabhängig davon hat natürlich jeder seine eigene Meinung zu den Änderungen und wie sie umgesetzt werden sollen. Aber Corporate Communications hat das letzte Wort, soviel ist inzwischen klar. Problem: Der CEO der Tochtergesellschaft hat die Kosten in der Bilanz stehen. Super Sache also, dazwischen zu stehen. Kommunikation ist da alles. Studiere ich ja zum Glück.

Neben dem ganzen Planen sind heute auch Anfragen rausgegangen an Druckereien und Schilderbauer. Richtig aktiv geworden bin ich persönlich auch. Dabei bin ich wahrscheinlich vielen in der Firma das erste Mal als anwesend aufgefallen. Der neue Powerpoint Master, mit dem jetzt die Präsentationen erstellt werden sollen ist heute rausgegangen. Gleichzeitig habe ich allen Mitarbeitern, die per Email erreichbar sind heute eine Infomail dazu geschickt. Mit dabei aber auch Informationen zum weiteren Prozess des Logotauschs. Daneben sind auch die neuen Farben und das Design für die Arbeitskleidung besprochen worden. Spannend das alles.

Dieses Wochenende wird also erstmal eingekauft und die Umgebung erkundet. Shoppen bei Walmart wahrscheinlich.

Meetings attended: 2, Test Exemplare bestellt: 3 Angebotsanfragen verschickt: 5 Dokumentationen erstellt: 1 ;)

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Praxis – Cultural Communications

Hey people, news from the US of A.

Nach einem sehr entspannten Flug mit Delta Airlines (Essen schlechter als LH, Besteck aus Plastik Pizza unertraeglich, dafuer gabs mehr Getraenke), einer nicht so entspannten Immigration mit so inspirierten Fragen wie “9weeks, now that’s a long time, what are ya gonna do?” bin ich um 17 Uhr mit halbstuendiger Verspaetung in Birmingham Alabama aufgeschlagen.  Bin freundlicherweise direkt mal vom Director of Humar Ressources abgeholt worden. Der allerdings “etwas” im Stress war. Schliesslich musste er nicht nur mich nach Pell City bringen, sondern auch mit der Delegation Deutscher Ingenieure rumschlagen, die zum Dinner geladen hatten. Gleichzeitig laufen hier naemlich 4 Produktionsprogramme an.

Abgesetzt wurde ich bei Mr. Vincent Okoro, mit dem ich hoffentlich die naechsten 9 Wochen verbringen werde. Extrem netter, deutsch sprechender Nigerianer mit US Buergerschaft. Hat gleich mal ne Flasche Remis Martin aufgemacht um mich willkommen zu heissen. Nach 2 Glaesern davon waren wir dann entspannt genug um den Moebelpackern beim hereinschleppen seiner Moebel zuzugucken. Er wohnt naemlich seit einer Woche in dem Apartment. Naja, nach einem leckeren, selbstgekochten (!!!) Essen aus Fisch und Oel mit Reis und einem Miller light bin ich dann nach ca. einer Stunde BET Genuss ins Bett gefallen.

Heute morgen hiess es schliesslich um 7 Uhr aufstehen und zur Arbeit fahren. Dort angekommen, erstmal dem CEO erklaert, was die Corporate Central eigentlich will. Logos austauschen, soweit so gut. Reihenfolge und Prioritaeten erarbeiten, Gelaende abgehen und Liste erstellen. Dabei gleich mal gesagt bekommen, dass 3 Wochen dafuer ja eigentlich ausreichen muessten. Klar. Wenn alle Zulieferer so schnell und konsequent arbeiten wie man das von Deutschland gewohnt ist. Beim Mittagessen wird genau das naemlich in Frage gestellt. Also wohl eher Fulltime-Job. Es ist jetzt 4.30 Ortszeit, der erste Tag ist um.

Kontakte geknuepft: 15, Firmenadressen:3. Logindaten erhalten: noch keine und last but not least: signed my first form :)

Till then, Rudolf.

P.S. manchmal ist der Nike Slogan halt nur Wunschdenken. “Just Do It” geht einfach nicht mit den Strukturen von Grossfirmen.

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Happy NYE – oder auf Deutsch: Frohes Neues Jahr (FNJ)

Allen Lesern ein frohes neues Jahr, wann immer ihr das hier lest.

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WaWw: Was am Wochenende war.

Ein kleiner Rückblick über alles was man beim Spazierengehen und Frische Luft genießen verpasst hat. Ab sofort jeden Montag als kleine Auswahl hier.

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Twitter – was es ist, wer es braucht, wie man es nutzt

Twitter ist ein in den letzten Jahren immens populär gewordener Mikroblogging Dienst. Aber gerade weil sich durch die immense Geschwindigkeit der Nachrichtenverbreitung so viele unterschiedliche Nutzungmöglichkeiten bieten, ist das öffentliche Bild noch extrem undifferenziert, wenn nicht sogar negativ.

Daher kommen wir schnell zum WAS, den Fakten. Auf der Senderseite erlaubt Twitter 140 Zeichen pro Nachricht. Eine solche Nachricht nennt man Tweet, den Akt selber beschreibt man als “tweeten” oder im Deutschen auch “twittern”. Das niedrige Zeichenlimit hat zur Folge, dass Weblinks und dergleichen so durch externe Dienste verschlüsselt werden, dass sie möglichst wenige der verfügbaren 140 Zeichen nutzen. Auch die Ausdrucksweise ändert sich teilweise drastisch, genauso wie bei SMS affinen Nutzern steigt die Verwendung von Akronymen.

Die nächste logische Frage ist, wem schick ich da eigentlich Nachrichten? Einfache Antwort, deiner Gefolgschaft. Fachterminus hierfür: Follower. Leute die dich als Kontakt auf Twitter.com hinzugefügt haben bekommen deine Nachrichten. Wem das zu wenig ist, der kann seine Tweets mit einem Thema markieren. Ein Beispiel? Auf dem Weg zur Arbeit fährt man an einem riesen Loch in der Straße vorbei, welches sich über Nacht aufgetan hat. Wenn man jetzt einfach twittert

Riesenloch in der Soundso-Straße vor dem Dies-und-Das Laden…aufgepasst!

dann empfangen alle deine Follower diese Nachricht. Das ist gut, weil eventuell einige deiner Mitarbeiter auf der selben Straße zur Arbeit fahren und deswegen gewarnt sind. Was wäre denn, wenn du dich jetzt mit anderen, dir unbekannten Menschen über Straßenschäden in der Stadt austauschen willst? Wieder eine einfache Antwort: du setzt ein # Zeichen vor das Thema.

#Strassenschäden: Riesenloch in der Soundso-Straße vor dem Dies-und-Das Laden…aufgepasst!

Wenn jetzt jemand nach Straßenschäden sucht, dann findet er deine Nachricht. Und zwar sobald du sie verschickt hast. Nachdem das Was jetzt geklärt wäre, kommen wir zu den zwei weiteren Fragen.

Wer braucht Twitter? Menschen mit Geltungssucht brauchen Twitter. Personenkreise die auf möglichst kurze und direkte Kommunikation angewiesen sind, Nachrichtenredakteure, Informationsjunkies, Blogger :) Wer es nicht braucht aber trotzdem bei richtiger Nutzung davon profitieren kann ist der engagierte Enthusiast, der sich zu einem Thema informieren will oder einfach sein Wissen verteilen möchte.

Zur Nutzung sei hier dieses sehr informative Video von Twitter selber zitiert:

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