Dies und Das
Wolfram Alpha – online mit Datenlücken
0http://www.wolframalpha.com ist nun offiziell gestartet. Hat aber wohl teilweise noch Datenlücken, besonders was deutsches Vokabular angeht. Sieht derzeit eher nach einem English-OnlyAngebot aus.
Hier seht ihr mal eine erste Testabfrage meiner Domain

Wolfram Alpha startet Sonntag – 17.5.09
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Für alle, die noch nie etwas davon gehört haben hier die Kurzfassung:
Wolfram Alpha wird eine Internet-Datenaggregationsmaschine. Wo Google Webseiten sucht, die Daten enthalten, sucht Wolfram Alpha die Daten. Und bietet dabei extrem viele weitergehende Funktionen. So kann man damit Charts bauen, Zeitverläufe analysieren usw. Kein Google Ersatz, aber auf jeden Fall einen Besuch wert. John Stokes von Ars Technica meint sogar, 20% seiner Google Suchanfragen damit ersetzen zu können (Link zum Artikel). Er kommentiert ausserdem die Möglichkeiten etwas ausführlicher.
- Ausserdem hier eine Video-Erklärung des Entwicklers: http://www.wolframalpha.com/screencast/introducingwolframalpha.html
Am Sonntag wird es dann soweit sein, Wolfram Alpha wird live geschaltet. Ausprobieren lohnt sich denke ich.
Eine kurze, persönliche Erklärung zum bevorstehenden Launch:
World domination – Die Landkarte füllt sich
0Hallo Rezipienten!
eine kurze Zwischenstatistik. Ich durfte bisher 180 einzigartige Besucher auf dieser Seite begrüßen, der populärste Google Suchbegriff bisher mit 15 Hits war “Wie schreibt man ein Porträt” …und die Besucher kommen aus ganz Deutschland. Auch wenn Essen mit weitem Vorsprung führt
Ich freue mich jetzt auf die Blockveranstaltung Journalistik und Medienökonomie, werde heute meine Rechtbücher zurückbringen und 2 Hausarbeiten bis Sonntag fertig schreiben. Da qualmt die Dampfmaschine mit ordentlich PS nach vorne.
Genie out the bottle – Warum Bezahlinhalte doch funktionieren werden
2Lieber Leser, dieser Blogbeitrag ist kostenlos.
Bleibt das so?
Ich denke schon, was aber daran liegt dass ich dieses Blog als Hobby in meiner Freizeit befülle. Würde ich hier täglich Qualitätsartikel im Umfang mehrerer Seiten produzieren, wäre meine Strategie eine andere.
Qualität kostet Geld. Sie ist aufwändig zu produzieren. Sie braucht Zeit, Recherche und ein Medium mit dem man sie transportiert. Ausserdem ist Qualität auch die Unabhängigkeit, die “Objektivität” von externen Einflüssen. Zum Beispiel der Werbung.
Womit wir bei des Pudels Kern wären. Klassische Zeitungen finanzieren sich zu 50% aus Werbe- und dem Rest aus Gebühreneinnahmen. Durch den bereits erfolgten Einbruch des Werbemarktes im Zuge der Finanzkrise liegt die Quote bei einigen Zeitungen inzwischen stärker auf der Gebührenseite. Der Trend geht zu einer weiteren Reduktion des werbefinanzierten Anteils.
Wenn die Zeitungen also nicht nur Miese schreiben wollen, müssen sie den Verkaufspreis erhöhen. Soweit logisch. Dadurch wird auch die Unabhängigkeit der Zeitungen gesichert. Dass sich im Zuge dessen auch die Auflage verringert, leuchtet ein. Neue Geschäftsfelder müssen also her.
Das Internet. Schlagwort der Informationsgesellschaft, Totschlagargument für alles was mit Bezahlen zu tun hat. Das neue Office, das letzte Album von U2, das schicke Sportfoto, Internet machts möglich.
Aber das Internet ist eine Riesenchance. Wenn, jaaaaaa wenn man die technischen Möglichkeiten zu nutzen versteht.
Kernkompetenzen einer Zeitung sind die Recherche sowie das Vermitteln von Inhalten über die verschiedensten Themen: Boulevard, Lokal, Sport, Wirtschaft, usw., usw. Da es derzeit im klassischen Anzeigengeschäft nicht läuft, sprich, die Einnahmen ausbleiben, dieser Trend sich sicher weiter fortsetzen wird und zudem die Leser wegbrechen, mutet es abenteuerlich an, im Internet nicht 50% des Inhaltes über Werbung finanzieren zu wollen, sondern ALLES.
Das wird aufhören. Müssen. Wollen sich Zeitungen nicht mit Bloggern anlegen, die in ihrer Freizeit ein paar Artikel schreiben und sich über Werbung finanzieren wollen/können.
Auf der anderen Seite des Ganzen stehen die Corporate-Blogger, die primär Kundenbindungsziele verfolgen. Dazu übermorgen mehr.
Transformers – Blog zu Social Community
0Ich habe gerade von BuddyPress gelesen. Einem Tool, welches es erlaubt, eine bestehende WordPress Instalation in eine Social Community zu verwandeln. Aber immer mit der Ruhe. WordPress? Was ist das eigentlich? Nun, einfach formuliert: Die Software, die es Millionen von Menschen erlaubt, ein Webblog zu führen. Dieses Webblog hier wird auch mit WordPress gestaltet. Wordpress ist also eine technische Komponente des Bloggens. Es beinhaltet folgende Features:
- Automatische Updates
- Kommentare
- Trackbacks
- Medienverwaltung
- Artikelverwaltung
Buddypress setzt jetzt noch einen drauf: Profile, Verlinkungen, Leserinhalte, Freundeslisten, Private Nachrichten, Gruppen, Activity Feeds, Foren. Kann es alles.
So kann bald jeder seine eigene Social Community aufmachen.Die Einstiegsbarrieren sinken, die Benutzerfreundlichkeit steigt. Die Abhängigkeit von den großen Anbietern schwindet. Jetzt nur noch flugs die kritische Masse an Usern erreichen hier, und die Business Communication Community der ISM könnte abgehen, oder was meint ihr? =)