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Change Management
0Der Autor dieser Zeilen existiert noch.
Diese Nachricht mag nach der langen Abstinenz vom Bloggen überraschend kommen, aber so ist es. Dieses Blog wird jedoch zu einer eher persönlichen Veranstaltung, während ich an einem professioneller angelegten Projekt arbeite.
2010 war:
- Praktikum in Alabama
- Beratungs-Workshop
- Bachelor Thesis (sehr gut benotet, yeah!)
- Studienabschluss
2011 wird:
- Job finden und durchstarten
- Umzug
- angewandte Nutzung des theoretischen Wissens
- Personal Development Year
Achja, außerdem habe ich das längst überfällige Update der WordPress Software vorgenommen, alle Plugins und Themes geupdatet. Apropos Themes, da ist eh mal wieder ein neues fällig. Rudolfweb hatte zwar inzwischen schon 10-12 verschiedene (wobei das Aktuelle das wesentlich leistungsfähigste ist), aber in 9 Monaten gibts sicher was besseres wieder.
Over&Out. (c) ihr wisst wer ![]()
Was ist eigentlich: Die Cloud?
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Cloud-Computing, Cloud-Storage, Cloud Security und viele andere Begriffe machen sich in den letzten paar Monaten in den Medien breit. Ich gehe mal davon aus, dass viele Leute die Begriffe schonmal gelesen oder gehört haben, aber nicht genau wissen, was da eigentlich gemeint ist. Dies liegt unter anderem daran, dass so vieles in der Cloud passiert und so vieles mehr möglich scheint. Und da in Deutschland offenbar Nachholbedarf besteht, gehe ich heute mal näher darauf ein.
Es gibt folgende charakteristischen Eigenschaften für “die Cloud”. Sie ist ein per Internet erreichbarer Raum. In der Cloud werden Dienstleistungen angeboten, z.B. Rechenzeit zum Videotranskodieren, Speicherplatz, Datenbanken, Adressbuchsysteme und vieles mehr. Der Zugang zur Cloud ist von überall möglich, er ist aber nicht immer kostenlos. So werden Dienste wie Google Mail zwar kostenlos angeboten. Amazons S3 Speichersystem und Apples Mobile Me jedoch nicht. Für die meisten kostenpflichtigen Dienste in der Cloud gilt, dass sie nutzungsabhängige Entgelte erheben. Etwa pro Gigabyte verbrauchtem Speicherplatz oder pro angelegtem Projekt.
Woher dieser Trend zu zentralen Rechensystemen? Mancher mag sich denken: “Auf meinem eigenen Rechner sind die Daten doch trotz schnellen Internets sofort da, sicherer und immer bei mir?” Das mag in Teilen zwar Zutreffen (besonders was die Sicherheit angeht), aber Daten sind heutzutage keine Inseln mehr. Es wird verstärkt in Teams und Kleingruppen an Dateien kollaboriert. Dazu bietet es sich an, in einem ersten Schritt die Dateien selbst an einer zentralen Stelle zu lagern. Das Serversystem verwaltet am besten auch die verschiedenen Versionen des Dokuments. In einem zweiten Schritt wird dann auch gleich die Bearbeitungssoftware ins Internet, oder die Cloud, verlagert. Siehe Microsofts Bestrebungen Office online-fähig zu machen um Google Docs Paroli zu bieten. Diese Verlagerung bietet den Nutzern die Möglichkeit von jedem Gerät mit Internetzugriff auf die Software zugreifen zu können. Ob Workstation im Büro, Iphone oder Fernseher spielt dann keine Rolle mehr.
Auf Anbieterseite spreche Skalenerträge und die Hoheit über den Zugang für die Cloud Computing Lösungen. Skalenerträge entstehen durch die Konzentration von Rechenleistung, Administration und Standorten. Und wer sich erstmal als dominanter Email Anbieter durchgesetzt hat, der kann darauf aufbauend weiter Produkte, Dienstleistungen und Lösungen anbieten, mithin den Weg vorgeben, den die Nutzer gehen. Je mehr Datenbanken auf Amazons S3 Service laufen, je kritischer das Bestehen der Plattform wird, desto weniger reagieren Kunden auf Preisänderungen.
Die Cloud ist also ein wolkiges Gebilde aus Dienstleistungen, die dem Nutzer per Internet angeboten werden. Die Konsequente Weiterentwicklung des Mainframes, nur auf globaler Ebene. Um die Schnittstellen zwischen den Diensten wird es in der Zukunft gehen, der Grad der Vernetzung nimmt noch weiter zu, die Reichweite des Internets steigt. Wer kein Problem damit hat, seinen Terminkalender auf einem Rechenzentrum in Kalifornien zu verwalten, wird demnächst auch noch mehr auf diesen Rechnern machen können. Das T-Mobile Sidekick Disaster zeigt jedoch: ein lokales Backup kann nicht schaden!
Und ob man dem Anbieter vertrauen kann ist sicher zum Teil interpretationswürdig. Gerade weil man die Wolke nicht durchleuchten kann finden sich oft unvorhergesehene Sicherheitsmängel und -lücken. Diese lassen sich nicht so einfach kontrollieren oder beheben wie bei einer Eigenlösung. Ob, wie und wie schnell der Anbieter Lücken behebt ist oft nur aus Vertrauen in die Marke abzulesen (Google, Amazon) oder durch vorangegange Aktionen des Anbieters. Es läuft also viel auf Vertrauen hinaus, oft blindes. Das ist gerade bei kritischen Unternehmensdaten nicht immer gegeben. Daher bieten diese oft ihre eigenen internetbasierten Lösungen an.
Eine Übersicht über einige mir bekannte Cloud Services gibt es Mittwoch. Bis dahin frohes Eiersuchen.
Internetz – Grabbelkiste
0- Wir fangen heute mit dieser wunderschönen Prognose für das Jahr 2010 an:
- Weiter geht es mit einem Abschweif auf die neugestaltete Internetseite von Reuters.com
- Danach geht es weiter sich das wunderschöne Übersichtlichkeit/Zusammenfassungs Feature auf Engadget anzugucken
- Und dann muss man sich dieses Video einfach anschauen Publishing in 2010:
- Wer jetzt noch nicht genug hat, kann sich die Zeit mit dem hervorragenden Spiel “The Company of Myself” die Zeit vertreiben. Man spielt mit sich selbst, zeitversetzt, einfach ausprobieren (via. Rockpapershotgun.com)
Fasizinierend dieses Internetz!
Auckland – Great Barrier Island – Auckland
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Es gibt nichts lustigeres als am Schalter der falschen Airline einchecken zu wollen. Die liebe Mitarbeiterin von LAN Airlines hat sogar den einzigen Flug des Tages 15 Minuten verzögert, weil sie mich nicht im System fand. Kurz darauf haben wir dann festgestellt, dass der gute Herr Ernenputsch eigentlich mit Aerolineas Argentinas fliegt. Nach einer herzlichen Entschuldigung hab ich mich dann erfolgreich eingecheckt, was offenbar auch ohne ausgedruckte Reisebestätigung geht.
Der Flug war dann weniger spannend. Neben einem schwitzenden ehemaligen Kinderpsychologen mit Flugangst aus Melbourne gesessen, der erstmal mit tiefenpsychologischen Fragen ankam. Was ich denn vom Sudium erwartete, wie ich Sydney fand, warum ich ein Praktikum suchte…naja, mir war eigentlich eh alles egal. 8 Weizen im Löwenbräu Keller am Vorabend haben diesen Effekt.
Angekommen in Auckland erstmal abgeholt von Julie, eingecheckt ins Hostel auf der Queenstreet. Am Tag darauf dann begrüßt von Carina, Daniela kennengelernt. Und ab auf die Insel. Eh nein, Subway natürlich als erstes. Hier das erste Funfact: Cookies kann man nachträglich wieder abtrainieren =) Naja, Fährfahrt war relativ langweilig und immerhin 4,5 Stunden lang. Dafür saßen wir in der ersten Klasse. Das heisst, wir hatten Gummipolster auf der Bank. Die anderen nicht. Das Wetter war hervorragend, so dass wir bereits hier die erste Sonnencreme benutzen durften.
Auf der Insel war dann viel Natur und wenig anderes. Unser Auto, ein Nissan mit nem Lexus Logo stand schon bereit. “Schlüssel sind im Aschenbecher, einfach wieder dareinpacken und Türen nicht abschließen wenn ihr das Auto zurückgebt.” Ist klar. Die Fährcrew wird schon dafür sorgen dass kein Auto von der Insel verschwindet.
Es gibt 3 größere “Orte” auf der Insel. Port Fitzroy, Claris und das Kaff mit dem Supermarkt. Ein Wahnsinn. Strom wird hier genauso wie in Cape Tribulation noch selbst produziert. Das Geräusch der Dieselgeneratoren konnte man fast die ganze Nacht hören. Und die Duschen waren etwas unterbemittelt im Department Wasserdruck. Da kam mal gar nix raus. Genauso sahen auch die Experten von der Insel, die “Locals” aus. Dreckig. Der Typ der uns in unserer “Stray Possum Lodge” eingewiesen hat stank so extrem als wollte er dem Namen alle Ehre machen.
Nachdem wir uns über den Verwesungsgeruch hinweggesetzt hatten, Heineken sei dank, hatten wir dennoch einen tollen ersten ABend. Am nächsten Tag ging es dann direkt einmal über die ganze Insel. Strände abgrasen, mehr freundliche Locals kennenlernen “Fuck Off Wankers” und leere Massengräber anstarren. Wahnsinn.
Am Sonntag haben wir dann vor der Rückfahrt noch einen Trip zu den sagenumwobenen Hot Spring gemacht. Die erstens nicht wirklich Hot waren und zweitens nicht wirklich groß genug zum drin baden. Aber der Trek dahin war lustig. Danach dann noch kurz ne Stunde an den Strand, wo ich mir einen mordssonnenbrand abgeholt habe und dann hiess es auch schon zurück zur Fähre. Carina dachte wohl, die Fähre würde pünktlich ablegen oder so, was Deutsche halt immer denken. Auf jedenfall bin ich mir sicher, dass sie mit ihrem Fahrstil selbst die Locals beeindruckt hätte. 8 Minuten für die halbe Insel ist nicht schlecht.
Damit endet dieser Bericht. Fotos habe ich noch keine bekommen und verweise daher auf Carinas Blogeintrag: zu finden hier.


