Dies und Das
Was ist eigentlich: Die Cloud?
2
Cloud-Computing, Cloud-Storage, Cloud Security und viele andere Begriffe machen sich in den letzten paar Monaten in den Medien breit. Ich gehe mal davon aus, dass viele Leute die Begriffe schonmal gelesen oder gehört haben, aber nicht genau wissen, was da eigentlich gemeint ist. Dies liegt unter anderem daran, dass so vieles in der Cloud passiert und so vieles mehr möglich scheint. Und da in Deutschland offenbar Nachholbedarf besteht, gehe ich heute mal näher darauf ein.
Es gibt folgende charakteristischen Eigenschaften für “die Cloud”. Sie ist ein per Internet erreichbarer Raum. In der Cloud werden Dienstleistungen angeboten, z.B. Rechenzeit zum Videotranskodieren, Speicherplatz, Datenbanken, Adressbuchsysteme und vieles mehr. Der Zugang zur Cloud ist von überall möglich, er ist aber nicht immer kostenlos. So werden Dienste wie Google Mail zwar kostenlos angeboten. Amazons S3 Speichersystem und Apples Mobile Me jedoch nicht. Für die meisten kostenpflichtigen Dienste in der Cloud gilt, dass sie nutzungsabhängige Entgelte erheben. Etwa pro Gigabyte verbrauchtem Speicherplatz oder pro angelegtem Projekt.
Woher dieser Trend zu zentralen Rechensystemen? Mancher mag sich denken: “Auf meinem eigenen Rechner sind die Daten doch trotz schnellen Internets sofort da, sicherer und immer bei mir?” Das mag in Teilen zwar Zutreffen (besonders was die Sicherheit angeht), aber Daten sind heutzutage keine Inseln mehr. Es wird verstärkt in Teams und Kleingruppen an Dateien kollaboriert. Dazu bietet es sich an, in einem ersten Schritt die Dateien selbst an einer zentralen Stelle zu lagern. Das Serversystem verwaltet am besten auch die verschiedenen Versionen des Dokuments. In einem zweiten Schritt wird dann auch gleich die Bearbeitungssoftware ins Internet, oder die Cloud, verlagert. Siehe Microsofts Bestrebungen Office online-fähig zu machen um Google Docs Paroli zu bieten. Diese Verlagerung bietet den Nutzern die Möglichkeit von jedem Gerät mit Internetzugriff auf die Software zugreifen zu können. Ob Workstation im Büro, Iphone oder Fernseher spielt dann keine Rolle mehr.
Auf Anbieterseite spreche Skalenerträge und die Hoheit über den Zugang für die Cloud Computing Lösungen. Skalenerträge entstehen durch die Konzentration von Rechenleistung, Administration und Standorten. Und wer sich erstmal als dominanter Email Anbieter durchgesetzt hat, der kann darauf aufbauend weiter Produkte, Dienstleistungen und Lösungen anbieten, mithin den Weg vorgeben, den die Nutzer gehen. Je mehr Datenbanken auf Amazons S3 Service laufen, je kritischer das Bestehen der Plattform wird, desto weniger reagieren Kunden auf Preisänderungen.
Die Cloud ist also ein wolkiges Gebilde aus Dienstleistungen, die dem Nutzer per Internet angeboten werden. Die Konsequente Weiterentwicklung des Mainframes, nur auf globaler Ebene. Um die Schnittstellen zwischen den Diensten wird es in der Zukunft gehen, der Grad der Vernetzung nimmt noch weiter zu, die Reichweite des Internets steigt. Wer kein Problem damit hat, seinen Terminkalender auf einem Rechenzentrum in Kalifornien zu verwalten, wird demnächst auch noch mehr auf diesen Rechnern machen können. Das T-Mobile Sidekick Disaster zeigt jedoch: ein lokales Backup kann nicht schaden!
Und ob man dem Anbieter vertrauen kann ist sicher zum Teil interpretationswürdig. Gerade weil man die Wolke nicht durchleuchten kann finden sich oft unvorhergesehene Sicherheitsmängel und -lücken. Diese lassen sich nicht so einfach kontrollieren oder beheben wie bei einer Eigenlösung. Ob, wie und wie schnell der Anbieter Lücken behebt ist oft nur aus Vertrauen in die Marke abzulesen (Google, Amazon) oder durch vorangegange Aktionen des Anbieters. Es läuft also viel auf Vertrauen hinaus, oft blindes. Das ist gerade bei kritischen Unternehmensdaten nicht immer gegeben. Daher bieten diese oft ihre eigenen internetbasierten Lösungen an.
Eine Übersicht über einige mir bekannte Cloud Services gibt es Mittwoch. Bis dahin frohes Eiersuchen.
Federer Express – the best
0Oder: Der beste Spieler aller Zeiten trifft den besten Schlag aller Zeiten. Roger Federer hat es wieder getan, Zaubertennis praktiziert in einem Moment in dem anderen Spielern flau im Magen wird. Tommy Haas kann solche Schläge nicht produzieren weil er zuviel nachdenkt, Rafael Nadal kann es nicht weil er nicht locker genug dafür ist. Aber der 5-fache (zumindest derzeit) US-Open Champion Roger Federer bringt solche Schläge mit schöner Regelmässigkeit. Videobeweis folgt:
Zur Erinnerung: das hier war 2008 gegen Novak Djokovic.
und nun das hier 2009 im Halbfinale gegen Novak Djokovic:
Der arme Novak kann einem echt leid tun
Go Federer
Trip to Sydney – via Hong Kong & Auckland
1Hier ist mehr zu sehen.
Hong Kong, der duftende Hafen, ist eine anstrengende Stadt. Besonders im Sommer, mit Temperaturen um 33°C und 90% Luftfeuchtigkeit. Aber trotz aller Warnungen die Stadt nur im Oktober bzw. Frühjahr zu besuchen, hatten wir viel Spaß. Besonderer Dank geht hierbei an unseren Super-Dachpool, welcher uns erfrischt und unterhalten hat. Ich sag nur Seehund und Blub-Blub, ne Julie?
Aber was will man anderes von einem 4,5 Sterne Hotel erwarten, alles super. Ansonsten waren wir natürlich auf dem Victoria Peak, haben uns die Haxen wundgelaufen auf der Suche nach dem bedeutendsten Tempel der Stadt, vorher noch eben den längsten Escalator der Welt mitgenommen, welcher extrem langweilig ist. Ansonsten waren wir abends immer schön in ShimShaTsui in nem Englischen Pub, zumindest ich hab Carlsberg getrunken und die Live-Musik war nicht schlecht.
3 Tage Hong Kong reichen aber auch. Reizüberflutung pur, viele Neonschilder, viele Gerüche (besonders auch unangenehme), viele Menschen. Danach dann der fast 12 stündige Flug von Hong Kong nach Auckland. Der Flug an sich war angenehm, die Einreiseformalitäten beim Checkin eher nicht. Was für einen bescheuerten Aufstand die Neuseeländer da gemacht haben versteh ich nicht. Hat halt ewig gedauert, die Mädels mussten noch ein Ticket von NZ nach Australien buchen und dann konnte es endlich losgehen.
Nachdem ich die beiden dann verabschiedet hab ich Auckland gings für mich weiter nach Sydney, 3,5 Stunden Flug nochmal. Die Einreise nach Aussieland war viel viel viel entspannter als alles davor. 3 Minuten und ich war durch Imigration und Customs durch und hab Sydneys Frischluft geatmet.
Derzeit weile ich im YHA Central Square, sehr schön hier, aber Wohnungssuche steht trotzdem ganz oben auf der Liste
Werd ich morgen mit anfangen.
Cheers mates!
Grüße aus dem Train
0Die Reise bis jetzt:
- 13.04 in Wuppertal Hauptbahnhof gestartet
- pünktlich umgestiegen in Köln Deutz
- sitzen jetzt kurz vor Frankfurt Flughafen im ICE und haben die Nerven halbwegs im Griff
Flieger geht um 17.50 ![]()
P.S. Wlan Zugang im ICE kostet 8 Euro …frechheit!
Yes you can – Europawählen!
0Heute ist Europawahl in Deutschland. Geht da hin, nehmt eure Rechte wahr, entscheidet mit.
Hinterher jammern kann jeder, wählen kann auch fast jeder, aber nur heute!
Links dazu: http://www.wahl-o-mat.de
Infos zu Parteien, Präferenzen und vielem mehr. Auch wenn man dem System so wie ich komische Ergebnisse entlocken kann, sehr hilfreich.







