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Kommunikation – und Failure of…
Kommunikation – und Failure of…
Jul 6th
Jun 7th
Heute ist Europawahl in Deutschland. Geht da hin, nehmt eure Rechte wahr, entscheidet mit.
Hinterher jammern kann jeder, wählen kann auch fast jeder, aber nur heute!
Links dazu: http://www.wahl-o-mat.de
Infos zu Parteien, Präferenzen und vielem mehr. Auch wenn man dem System so wie ich komische Ergebnisse entlocken kann, sehr hilfreich.
May 17th
http://www.wolframalpha.com ist nun offiziell gestartet. Hat aber wohl teilweise noch Datenlücken, besonders was deutsches Vokabular angeht. Sieht derzeit eher nach einem English-OnlyAngebot aus.
Hier seht ihr mal eine erste Testabfrage meiner Domain

May 15th

Für alle, die noch nie etwas davon gehört haben hier die Kurzfassung:
Wolfram Alpha wird eine Internet-Datenaggregationsmaschine. Wo Google Webseiten sucht, die Daten enthalten, sucht Wolfram Alpha die Daten. Und bietet dabei extrem viele weitergehende Funktionen. So kann man damit Charts bauen, Zeitverläufe analysieren usw. Kein Google Ersatz, aber auf jeden Fall einen Besuch wert. John Stokes von Ars Technica meint sogar, 20% seiner Google Suchanfragen damit ersetzen zu können (Link zum Artikel). Er kommentiert ausserdem die Möglichkeiten etwas ausführlicher.
Am Sonntag wird es dann soweit sein, Wolfram Alpha wird live geschaltet. Ausprobieren lohnt sich denke ich.
Eine kurze, persönliche Erklärung zum bevorstehenden Launch:
May 8th
leicht verspätet nun der Folgeartikel zum Thema Bezahlinhalte im Web.
Dort hatte ich angekündigt über die Ziele von Corporate Blogs zu reden. Was genau sind eigentlich Corporate Blogs? Blogs von Unternehmen, Blogs von Personen in Unternehmen, Blogs über Unternehmen oder einfach Blogs, die von Unternehmen finanziert und gesponsort werden?
Eine schnelle Google-Suche bringt folgende Definitionen zutage:
So, Corporate Blogs unterstützen also die Ziele eines Unternehmens. Einfach gesagt, Selbsterhalt und Wertsteigerung. Man möchte nicht pleite gehen und möglichst noch was zum eingesetzten Kapital dazuverdienen. Dazu muss man den Kunden erreichen. Da Blogs ja ein Kommunikationsinstrument sind, sind sie hervorragend dazu geeignet, einen Dialog zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden zu eröffnen.
Denn gerade die persönliche Natur von Blogs verkleinert die Kommunikationsbarrieren zwischen “DEM UNTERNEHMEN”, mit seinen womöglich tausenden Mitarbeitern und einer gesichtlosen Corporate Identity, auf der einen und dem einzelnen Kunden auf der anderen Seite.
Blogs ermöglichen öffentliche Punkt-zu-Punkt Kommunikation. Von einem Vertreter einer Firma zu einem Kunden, während andere Kunden und andere Mitarbeiter des Unternehmens diesen Dialog mitlesen können. Sie vereinfachen somit den Zugang zum wichtigsten Gut jeder Firma, ihren Kunden. Und egal von wem in der Firma ein solches Blog geschrieben wird, sei es der CEO höchstpersönlich oder ein Vertriebsmitarbeiter aus Unna, stellt es eine Verkörperlichung der Kommunikationskultur einer Firma dar.
Wenn Mitarbeiter/CEO im Blog offen und ehrlich kommunizieren, wo es das ganze Internet mitlesen und archivieren kann, dann geht der Kunde mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass es firmenintern ebenso ist. Wenn man es als Unternehmen dann noch schafft dynamisch und zeitnah auf Kunden/Leserfragen einzugehen, vermittelt man ihnen Aufgeschlossenheit und Kompetenz.
Dabei sollte man auch darauf achten, dass Firmen das Bloggen nicht als Selbstzweck betreiben. Es ist noch so toll, einen Angestellten nur zum Bloggen abzustellen, ihm ein “Handbuch Marketinggeblubber für Fortgeschrittene” in die Hand zu drücken und gleichzeitig mindestens 4 Einträge pro Tag zu verlangen. Nur, der Leser wird dies durchschauen und die o.g. Effekte treten nicht mehr ein.
Kurz festgehalten: Firmen-Blogs verfolgen Kundenbindungs und -gewinnungsziele, indem sie die Kommunikation zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden personalisieren, Kontaktbarrieren abbauen und Firmenabläufe öffentlich dokumentieren.