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Change Management
0Der Autor dieser Zeilen existiert noch.
Diese Nachricht mag nach der langen Abstinenz vom Bloggen überraschend kommen, aber so ist es. Dieses Blog wird jedoch zu einer eher persönlichen Veranstaltung, während ich an einem professioneller angelegten Projekt arbeite.
2010 war:
- Praktikum in Alabama
- Beratungs-Workshop
- Bachelor Thesis (sehr gut benotet, yeah!)
- Studienabschluss
2011 wird:
- Job finden und durchstarten
- Umzug
- angewandte Nutzung des theoretischen Wissens
- Personal Development Year
Achja, außerdem habe ich das längst überfällige Update der WordPress Software vorgenommen, alle Plugins und Themes geupdatet. Apropos Themes, da ist eh mal wieder ein neues fällig. Rudolfweb hatte zwar inzwischen schon 10-12 verschiedene (wobei das Aktuelle das wesentlich leistungsfähigste ist), aber in 9 Monaten gibts sicher was besseres wieder.
Over&Out. (c) ihr wisst wer ![]()
Internetz – Grabbelkiste
0- Wir fangen heute mit dieser wunderschönen Prognose für das Jahr 2010 an:
- Weiter geht es mit einem Abschweif auf die neugestaltete Internetseite von Reuters.com
- Danach geht es weiter sich das wunderschöne Übersichtlichkeit/Zusammenfassungs Feature auf Engadget anzugucken
- Und dann muss man sich dieses Video einfach anschauen Publishing in 2010:
- Wer jetzt noch nicht genug hat, kann sich die Zeit mit dem hervorragenden Spiel “The Company of Myself” die Zeit vertreiben. Man spielt mit sich selbst, zeitversetzt, einfach ausprobieren (via. Rockpapershotgun.com)
Fasizinierend dieses Internetz!
Restrukturierung
0Ab sofort geht es hier wieder um das Thema Kommunikation, welches in meinem Auslandssemester wesentlich zu kurz gekommen ist. Daher freut es mich, mitteilen zu dürfen, dass die interne Umstrukturierung erfolgreich abgeschlossen wurde. Damit kommt dieses Blog seinem zu Jahresbeginn erklärten Ziel eine höhere Schreibeffizienz zu erreichen und das Potential an Synergieeffekten besser zu nutzen wesentlich näher.
Der Jahresausblick bleibt jedoch regnerisch, solange der Blogautor in Wuppertal wohnt.
Zur Aufmunterung erklärt der Spiegel mich so:
Du bist der online-anhängige Jedermann. Facebook, StudiVZ und Twitter bespielst du mit dem iPhone, im Urlaub musst du regelmäßig Mails und Facebook checken, denn du gehörst zur digitalen Boheme.
Ein richtiger Nerd bist du dabei aber nicht. Deine Jeans ist eng, dein T-Shirt ist ironisch, und die Sonnenbrille und die Musik auf deinem iPod sind von erlesenem Geschmack. Die Jahresend-Charts der “Intro” kannst du treffsicher vorhersagen, und in deinem Blog weist du auf abgedrehte japanische Filme hin, auf die du in amerikanischen Blogs hingewiesen wurdest. Immer im Netz, schon – aber Technik und Computer sind dir vor allem Accessoires.
Dazu: Opera erkennt den Begriff “online-anhängig” genausowenig wie ich. Nein, es werden keine japanischen Filmvorstellungen kommen. Nein, ich kenne diese “Intro” nicht (sieht aber gar nicht schlecht aus). Nein, StudiVZ bespiele ich nicht mit dem Iphone mangels vernünftiger API. Ansonsten war ja eh klar, dass der Nerd-O-Mat mit einen erlesenen Geschmack in Sachen Sonnenbrille und Musik zugesteht…
Rudolfweb.de – der Wert von Blogtraffic
0Okay, nur kurz als Erklärung wie es zu diesem Post kommt. Es gibt also diese Seite hier, http://www.websiteoutlook.com/, die den Wert einer anderen Website berechnet. Demnach ist Rudolfweb.de wahnsinnige $876 USD wert. Das wird laut der FAQ folgendermaßen berechnet:
Websiteoutlook contains a collection of actual number of pageview from other websites. The visitor data is combined with information about number of links that point towards the site, country, Alexa ranking and other data that is available on-line. All this information has been used to make a formula that uses the information that is available on-line to estimate the number of pageviews, its worth and possible daily incom that the site has.
Das Dementi, dass diese Berechnung auf keinen Fall eine exakte Wissenschaft ist, demnach also bitte keiner die Webseite websiteoutlook.com auf evtl. entgangene Werbegelder verklagen möchte, folgt natürlich auf dem Fuße. It is not an exact science.
Aber egal, trotzdem einen herzlichen Dank an meine Blogleser, auch wenn ich eine Werbung schalte um an euch zu verdienen
Statistics Time:
Fishing in the Dark – Ziele von Corporate Blogs
0leicht verspätet nun der Folgeartikel zum Thema Bezahlinhalte im Web.
Dort hatte ich angekündigt über die Ziele von Corporate Blogs zu reden. Was genau sind eigentlich Corporate Blogs? Blogs von Unternehmen, Blogs von Personen in Unternehmen, Blogs über Unternehmen oder einfach Blogs, die von Unternehmen finanziert und gesponsort werden?
Eine schnelle Google-Suche bringt folgende Definitionen zutage:
- A corporate blog is a blog published by or with the support of an organization to reach that organization’s goals (corporateblogging.info)
- A corporate weblog is published and used by an organization to reach its organizational goals. (wikipedia.com)
- Some corporate blogs are internal that only employees can view to discuss issues at work and develop a sense of community. Corporate blogs that are external are viewable to the public and can be maintained by executives or other employees. These types of blogs are usually used as a PR tool. (about.com)
So, Corporate Blogs unterstützen also die Ziele eines Unternehmens. Einfach gesagt, Selbsterhalt und Wertsteigerung. Man möchte nicht pleite gehen und möglichst noch was zum eingesetzten Kapital dazuverdienen. Dazu muss man den Kunden erreichen. Da Blogs ja ein Kommunikationsinstrument sind, sind sie hervorragend dazu geeignet, einen Dialog zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden zu eröffnen.
Denn gerade die persönliche Natur von Blogs verkleinert die Kommunikationsbarrieren zwischen “DEM UNTERNEHMEN”, mit seinen womöglich tausenden Mitarbeitern und einer gesichtlosen Corporate Identity, auf der einen und dem einzelnen Kunden auf der anderen Seite.
Blogs ermöglichen öffentliche Punkt-zu-Punkt Kommunikation. Von einem Vertreter einer Firma zu einem Kunden, während andere Kunden und andere Mitarbeiter des Unternehmens diesen Dialog mitlesen können. Sie vereinfachen somit den Zugang zum wichtigsten Gut jeder Firma, ihren Kunden. Und egal von wem in der Firma ein solches Blog geschrieben wird, sei es der CEO höchstpersönlich oder ein Vertriebsmitarbeiter aus Unna, stellt es eine Verkörperlichung der Kommunikationskultur einer Firma dar.
Wenn Mitarbeiter/CEO im Blog offen und ehrlich kommunizieren, wo es das ganze Internet mitlesen und archivieren kann, dann geht der Kunde mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass es firmenintern ebenso ist. Wenn man es als Unternehmen dann noch schafft dynamisch und zeitnah auf Kunden/Leserfragen einzugehen, vermittelt man ihnen Aufgeschlossenheit und Kompetenz.
Dabei sollte man auch darauf achten, dass Firmen das Bloggen nicht als Selbstzweck betreiben. Es ist noch so toll, einen Angestellten nur zum Bloggen abzustellen, ihm ein “Handbuch Marketinggeblubber für Fortgeschrittene” in die Hand zu drücken und gleichzeitig mindestens 4 Einträge pro Tag zu verlangen. Nur, der Leser wird dies durchschauen und die o.g. Effekte treten nicht mehr ein.
Kurz festgehalten: Firmen-Blogs verfolgen Kundenbindungs und -gewinnungsziele, indem sie die Kommunikation zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden personalisieren, Kontaktbarrieren abbauen und Firmenabläufe öffentlich dokumentieren.

