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Genie out the bottle – Warum Bezahlinhalte doch funktionieren werden

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Lieber Leser, dieser Blogbeitrag ist kostenlos.

Bleibt das so?

Ich denke schon, was aber daran liegt dass ich dieses Blog als Hobby in meiner Freizeit befülle. Würde ich hier täglich Qualitätsartikel im Umfang mehrerer Seiten produzieren, wäre meine Strategie eine andere.

Qualität kostet Geld. Sie ist aufwändig zu produzieren. Sie braucht Zeit, Recherche und ein Medium mit dem man sie transportiert. Ausserdem ist Qualität auch die Unabhängigkeit, die “Objektivität” von externen Einflüssen. Zum Beispiel der Werbung.

Womit wir bei des Pudels Kern wären. Klassische Zeitungen finanzieren sich zu 50% aus Werbe- und dem Rest aus Gebühreneinnahmen. Durch den bereits erfolgten Einbruch des Werbemarktes im Zuge der Finanzkrise liegt die Quote bei einigen Zeitungen inzwischen stärker auf der Gebührenseite. Der Trend geht zu einer weiteren Reduktion des werbefinanzierten Anteils.

Wenn die Zeitungen also nicht nur Miese schreiben wollen, müssen sie den Verkaufspreis erhöhen. Soweit logisch. Dadurch wird auch die Unabhängigkeit der Zeitungen gesichert. Dass sich im Zuge dessen auch die Auflage verringert, leuchtet ein. Neue Geschäftsfelder müssen also her.

Das Internet. Schlagwort der Informationsgesellschaft, Totschlagargument für alles was mit Bezahlen zu tun hat. Das neue Office, das letzte Album von U2, das schicke Sportfoto, Internet machts möglich.

Aber das Internet ist eine Riesenchance. Wenn, jaaaaaa wenn man die technischen Möglichkeiten zu nutzen versteht.

Kernkompetenzen einer Zeitung sind die Recherche sowie das Vermitteln von Inhalten über die verschiedensten Themen: Boulevard, Lokal, Sport, Wirtschaft, usw., usw. Da es derzeit im klassischen Anzeigengeschäft nicht läuft, sprich, die Einnahmen ausbleiben, dieser Trend sich sicher weiter fortsetzen wird und zudem die Leser wegbrechen, mutet es abenteuerlich an, im Internet nicht 50% des Inhaltes über Werbung finanzieren zu wollen, sondern ALLES.

Das wird aufhören. Müssen. Wollen sich Zeitungen nicht mit Bloggern anlegen, die in ihrer Freizeit ein paar Artikel schreiben und sich über Werbung finanzieren wollen/können.

Auf der anderen Seite des Ganzen stehen die Corporate-Blogger, die primär Kundenbindungsziele verfolgen. Dazu übermorgen mehr.

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Transformers – Blog zu Social Community

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Ich habe gerade von BuddyPress gelesen. Einem Tool, welches es erlaubt, eine bestehende WordPress Instalation in eine Social Community zu verwandeln. Aber immer mit der Ruhe. WordPress? Was ist das eigentlich? Nun, einfach formuliert: Die Software, die es Millionen von Menschen erlaubt, ein Webblog zu führen. Dieses Webblog hier wird auch mit WordPress gestaltet.  Wordpress ist also eine technische Komponente des Bloggens. Es beinhaltet folgende Features:

  • Automatische Updates
  • Kommentare
  • Trackbacks
  • Medienverwaltung
  • Artikelverwaltung

Buddypress setzt jetzt noch einen drauf: Profile, Verlinkungen, Leserinhalte, Freundeslisten, Private Nachrichten, Gruppen, Activity Feeds, Foren. Kann es alles.

So kann bald jeder seine eigene Social Community aufmachen.Die Einstiegsbarrieren sinken, die Benutzerfreundlichkeit steigt. Die Abhängigkeit von den großen Anbietern schwindet. Jetzt nur noch flugs die kritische Masse an Usern erreichen hier, und die Business Communication Community der ISM könnte abgehen, oder was meint ihr? =)

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Warum einige Leute bloggen nicht verstehen, und es trotzdem tun.

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So, der Spiegel hat ein Interview mit der “Erfolgsautorin” Else Buschheuer geführt. Dort rührt sie die Werbetrommel für ein erst noch zu erscheinendes, bis jetzt nicht geschriebenes Buch und erklärt uns, warum sie dafür mit dem Bloggen aufhören muss.

Das bloggen macht nämlich ihren Romanen Konkurrenz. Ein paar Zitate gefällig? Gerne:

  • Ich bin mir sicher, dass ich mein bestes Buch noch nicht geschrieben habe – und dass mein Internet-Tagebuch einer der Vorwände war, mich davon abzuhalten
  • Wenn man sich aber diese kleinen Geschichten selbst wegnimmt und sie sofort publiziert, weil da dieser Drang ist, die Leser zu füttern – dann sind die Leser irgendwann satt
  • Ich war vier Jahre lang eine Schriftstellerin, die von ihren Romanen leben konnte. Durch das systematische Bloggen habe ich den Wert meines Schreibens zerstört.

Oha, der 3. Punkt hat es ja in sich. Da entzieht sich jemand durch das trendige mitbloggen die Lebensgrundlage. Denn wie wir weiter im Interview lesen:

  • Warum soll ein Leser für jemanden bezahlen, den er umsonst haben kann?
  • Jeden Tag klicken meine Leser meine Internet-Seite an und lesen über meine Einsamkeit, mein Scheitern, meine kleinen Freuden. Schreibe ich zwei Tage nicht, krakeelen sie. Aber sie kaufen meine Bücher nicht, ich habe sie total verzogen
  • Für mich verhält sich das Twittern zum Bloggen wie Methadon zum Heroin – ich muss von der Droge loskommen

Ist klar. Nicht nur, dass sie vorher gründlich darlegt, dass Blogs und Bücher zwei inhaltlich völlig unterschiedliche Medien sind, nein, auch süchtig machend ist bloggen natürlich. Und zwar ungefähr so wie Heroin. Na gut, wenn sie sich damit die Lebensgrundlage entzieht, bitteschön. Finde ich etwas hart diesen Vergleich.

  • Ach, diese Kommentarschmarotzer, die überall auf anderer Leute Domains rumblöken, am liebsten anonym, denen biete ich kein Forum. In meinem Tagebuch schreibe ich, was ich zu sagen habe. My homepage is my castle – und dort gibt es nur eine Bestimmerin: Mich.
  • Ich wollte wissen, wer meine Leser sind, wollte direkt erreichbar sein. Dennoch ist das Netz für mich ein einsamer Ort. Es gibt zwar einen Dialog mit dem Leser – aber nur via E-Mail, keinen öffentlichen Diskurs.

Ich halte fest: Ich hab keinen Bock auf Kommentare von so Internet-Schmarotzern. Schade ausserdem, dass der Dialog nicht öffentlich stattfinden kann. Ja was denn nun?

Zusammenfassend: Wer bloggen will, sollte sich der Vernetzungsmöglichkeiten der Blogosphäre bewusst werden, die Dialogformen mit all ihren Vor- und Nachteilen nutzen und seinen Dayjob weiterhin betreiben. Nicht dass wir demnächst in der Bild lesen müssen “Blogger tot – die Sucht wars”.

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Wie man ein Portrait schreibt

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Wir hatten haben heute Georg Weishaupt vom Handelsblatt zum Thema Portraits in der Vorlesung.

Meine erste Mindmap ist folgende:

portrait

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Communication Blog – Einblicke in Social Media

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Habe heute per Zufall bei meiner Recherche zum Business English Vortrag (Thema: “Blogs – Using new communication tools to improve your company”) das Blog Communication Overtones gefunden. Interessant zu lesen, wie ich finde. Geschrieben von einer mysterösen Person die kein öffentliches Profil hat und einer PR Managering aus Houston, Texas.

Ein kleiner Vorgeschmack: Information Overload

Achso, und frohes neues Jahr natürlich :)

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