Hab mir heute mal wieder eine Sonntagsausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu Gemüte geführt. Ist wirklich interessant was die an Inhalten fabrizieren. Und vor allem in welcher Quantität. Wie manche Leute so schön sagen “Quantity is a Quality of its own”.

Im Feuilleton gehts also um die Antike, “Varus als Schnitzel”, ein anderer Teil widmet sich der Finanzkrise auf gefühlt extrem vielen Seiten. Dann hab ich aufgegeben, kapituliert vor dem Ansturm an Informationen. Denn ein Sonntag hat

  1. nur 24 Stunden
  2. einen gewissen Erholungsfaktor

Und mal ganz ehrlich, diese Zeitung wirkt von der Fülle an Informationen wie gemacht für jemanden der a) nichts vorhat und b) gerade nach 3 Monaten aus dem Dschungel-Camp in die Zivilisation entlassen wurde. Obwohl man die Zeitung dank des unglaublichen Papiervolumens auch IM Dschungel als Lagerfeuer für die ein oder andere Nacht gebrauchen könnte.

Genug aufgeregt, diese Woche wird halt immer mal wieder darin gelesen, meine Strategie mit den “nachhaltigen” und gehaltvollen Sonntagsausgaben umzugehen. Denn wer setzt sich schon hin und liest diese zeitunggewordene Massenvernichtungswaffe (Zeit und Nerven) schon am Stück?

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