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	<title>Rudolfweb &#187; geld</title>
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		<title>Genie out the bottle &#8211; Warum Bezahlinhalte doch funktionieren werden</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 14:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rudolfo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und Das]]></category>
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		<description><![CDATA[Lieber Leser, dieser Blogbeitrag ist kostenlos.
Bleibt das so?
Ich denke schon, was aber daran liegt dass ich dieses Blog als Hobby in meiner Freizeit befülle. Würde ich hier täglich Qualitätsartikel im Umfang mehrerer Seiten produzieren, wäre meine Strategie eine andere.
Qualität kostet Geld. Sie  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Leser, dieser Blogbeitrag ist kostenlos.</p>
<p>Bleibt das so?</p>
<p>Ich denke schon, was aber daran liegt dass ich dieses Blog als Hobby in meiner Freizeit befülle. Würde ich hier täglich Qualitätsartikel im Umfang mehrerer Seiten produzieren, wäre meine Strategie eine andere.</p>
<p>Qualität kostet Geld. Sie ist aufwändig zu produzieren. Sie braucht Zeit, Recherche und ein Medium mit dem man sie transportiert. Ausserdem ist Qualität auch die Unabhängigkeit, die &#8220;Objektivität&#8221; von externen Einflüssen. Zum Beispiel der Werbung.</p>
<p>Womit wir bei des Pudels Kern wären. Klassische Zeitungen finanzieren sich zu 50% aus Werbe- und dem Rest aus Gebühreneinnahmen. Durch den bereits erfolgten Einbruch des Werbemarktes im Zuge der Finanzkrise liegt die Quote bei einigen Zeitungen inzwischen stärker auf der Gebührenseite. Der Trend geht zu einer weiteren Reduktion des werbefinanzierten Anteils.</p>
<p>Wenn die Zeitungen also nicht nur Miese schreiben wollen, müssen sie den Verkaufspreis erhöhen. Soweit logisch. Dadurch wird auch die Unabhängigkeit der Zeitungen gesichert. Dass sich im Zuge dessen auch die Auflage verringert, leuchtet ein. Neue Geschäftsfelder müssen also her.</p>
<p>Das Internet. Schlagwort der Informationsgesellschaft, Totschlagargument für alles was mit Bezahlen zu tun hat. Das neue Office, das letzte Album von U2, das schicke Sportfoto, Internet machts möglich.</p>
<p>Aber das Internet ist eine Riesenchance. Wenn, jaaaaaa wenn man die technischen Möglichkeiten zu nutzen versteht.</p>
<p>Kernkompetenzen einer Zeitung sind die Recherche sowie das Vermitteln von Inhalten über die verschiedensten Themen: Boulevard, Lokal, Sport, Wirtschaft, usw., usw. Da es derzeit im klassischen Anzeigengeschäft nicht läuft, sprich, die Einnahmen ausbleiben, dieser Trend sich sicher weiter fortsetzen wird und zudem die Leser wegbrechen, mutet es abenteuerlich an, im Internet nicht 50% des Inhaltes über Werbung finanzieren zu wollen, sondern ALLES.</p>
<p>Das wird aufhören. Müssen. Wollen sich Zeitungen nicht mit Bloggern anlegen, die in ihrer Freizeit ein paar Artikel schreiben und sich über Werbung finanzieren wollen/können.</p>
<p>Auf der anderen Seite des Ganzen stehen die Corporate-Blogger, die primär Kundenbindungsziele verfolgen. Dazu übermorgen mehr.</p>
<p><!-- PHP 5.x --></p>
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