Posts tagged Communications

Restrukturierung

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Ab sofort geht es hier wieder um das Thema Kommunikation, welches in meinem Auslandssemester wesentlich zu kurz gekommen ist. Daher freut es mich, mitteilen zu dürfen, dass die interne Umstrukturierung erfolgreich abgeschlossen wurde. Damit kommt dieses Blog seinem zu Jahresbeginn erklärten Ziel eine höhere Schreibeffizienz zu erreichen und das Potential an Synergieeffekten besser zu nutzen wesentlich näher.

Der Jahresausblick bleibt jedoch regnerisch, solange der Blogautor in Wuppertal wohnt.

Zur Aufmunterung erklärt der Spiegel mich so:

Du bist der online-anhängige Jedermann. Facebook, StudiVZ und Twitter bespielst du mit dem iPhone, im Urlaub musst du regelmäßig Mails und Facebook checken, denn du gehörst zur digitalen Boheme.

Ein richtiger Nerd bist du dabei aber nicht. Deine Jeans ist eng, dein T-Shirt ist ironisch, und die Sonnenbrille und die Musik auf deinem iPod sind von erlesenem Geschmack. Die Jahresend-Charts der “Intro” kannst du treffsicher vorhersagen, und in deinem Blog weist du auf abgedrehte japanische Filme hin, auf die du in amerikanischen Blogs hingewiesen wurdest. Immer im Netz, schon – aber Technik und Computer sind dir vor allem Accessoires.

Dazu: Opera erkennt den Begriff “online-anhängig” genausowenig wie ich. Nein, es werden keine japanischen Filmvorstellungen kommen. Nein, ich kenne diese “Intro” nicht (sieht aber gar nicht schlecht aus). Nein, StudiVZ bespiele ich nicht mit dem Iphone mangels vernünftiger API. Ansonsten war ja eh klar, dass der Nerd-O-Mat mit einen erlesenen Geschmack in Sachen Sonnenbrille und Musik zugesteht…

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Fishing in the Dark – Ziele von Corporate Blogs

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leicht verspätet nun der Folgeartikel zum Thema Bezahlinhalte im Web.

Dort hatte ich angekündigt über die Ziele von Corporate Blogs zu reden. Was genau sind eigentlich Corporate Blogs? Blogs von Unternehmen, Blogs von Personen in Unternehmen, Blogs über Unternehmen oder einfach Blogs, die von Unternehmen finanziert und gesponsort werden?

Eine schnelle Google-Suche bringt folgende Definitionen zutage:

  • A corporate blog is a blog published by or with the support of an organization to reach that organization’s goals (corporateblogging.info)
  • A corporate weblog is published and used by an organization to reach its organizational goals. (wikipedia.com)
  • Some corporate blogs are internal that only employees can view to discuss issues at work and develop a sense of community. Corporate blogs that are external are viewable to the public and can be maintained by executives or other employees. These types of blogs are usually used as a PR tool. (about.com)

So, Corporate Blogs unterstützen also die Ziele eines Unternehmens. Einfach gesagt, Selbsterhalt und Wertsteigerung. Man möchte nicht pleite gehen und möglichst noch was zum eingesetzten Kapital dazuverdienen. Dazu muss man den Kunden erreichen. Da Blogs ja ein Kommunikationsinstrument sind, sind sie hervorragend dazu geeignet, einen Dialog zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden zu eröffnen.

Denn gerade die persönliche Natur von Blogs verkleinert die Kommunikationsbarrieren zwischen “DEM UNTERNEHMEN”, mit seinen womöglich tausenden Mitarbeitern und einer gesichtlosen Corporate Identity, auf der einen und dem einzelnen Kunden auf der anderen Seite.

Blogs ermöglichen öffentliche Punkt-zu-Punkt Kommunikation. Von einem Vertreter einer Firma zu einem Kunden, während andere Kunden und andere Mitarbeiter des Unternehmens diesen Dialog mitlesen können. Sie vereinfachen somit den Zugang zum wichtigsten Gut jeder Firma, ihren Kunden. Und egal von wem in der Firma ein solches Blog geschrieben wird, sei es der CEO höchstpersönlich oder ein Vertriebsmitarbeiter aus Unna, stellt es eine Verkörperlichung der Kommunikationskultur einer Firma dar.

Wenn Mitarbeiter/CEO im Blog offen und ehrlich kommunizieren, wo es das ganze Internet mitlesen und archivieren kann, dann geht der Kunde mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass es firmenintern ebenso ist. Wenn man es als Unternehmen dann noch schafft dynamisch und zeitnah auf Kunden/Leserfragen einzugehen, vermittelt man ihnen Aufgeschlossenheit und Kompetenz.

Dabei sollte man auch darauf achten, dass Firmen das Bloggen nicht als Selbstzweck betreiben. Es ist noch so toll, einen Angestellten nur zum Bloggen abzustellen, ihm ein “Handbuch Marketinggeblubber für Fortgeschrittene” in die Hand zu drücken und gleichzeitig mindestens 4 Einträge pro Tag zu verlangen. Nur, der Leser wird dies durchschauen und die o.g. Effekte treten nicht mehr ein.

Kurz festgehalten: Firmen-Blogs verfolgen Kundenbindungs und -gewinnungsziele, indem sie die Kommunikation zwischen einem Unternehmen und seinen  Kunden personalisieren, Kontaktbarrieren abbauen und Firmenabläufe öffentlich dokumentieren.

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Slideshare – Social Powerpointing

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Hier mal ein Link zu Slideshare.net, einem sozialen Netzwerk mit sehr spezifischen Fähigkeiten für alle Powerpoint-Benutzer.

Man kann Präsentationen hochladen, kommentieren, in Websites einbetten, zum Download zur Verfügung stellen und vieles mehr. Sogar vertonen kann man sie!

Als Beispiel mal hier unsere Präsentation zu:

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Transformers – Blog zu Social Community

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Ich habe gerade von BuddyPress gelesen. Einem Tool, welches es erlaubt, eine bestehende WordPress Instalation in eine Social Community zu verwandeln. Aber immer mit der Ruhe. WordPress? Was ist das eigentlich? Nun, einfach formuliert: Die Software, die es Millionen von Menschen erlaubt, ein Webblog zu führen. Dieses Webblog hier wird auch mit WordPress gestaltet.  Wordpress ist also eine technische Komponente des Bloggens. Es beinhaltet folgende Features:

  • Automatische Updates
  • Kommentare
  • Trackbacks
  • Medienverwaltung
  • Artikelverwaltung

Buddypress setzt jetzt noch einen drauf: Profile, Verlinkungen, Leserinhalte, Freundeslisten, Private Nachrichten, Gruppen, Activity Feeds, Foren. Kann es alles.

So kann bald jeder seine eigene Social Community aufmachen.Die Einstiegsbarrieren sinken, die Benutzerfreundlichkeit steigt. Die Abhängigkeit von den großen Anbietern schwindet. Jetzt nur noch flugs die kritische Masse an Usern erreichen hier, und die Business Communication Community der ISM könnte abgehen, oder was meint ihr? =)

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Links – Lobby, no you shall not, Onliner-Atlas und das Blog für Blogger

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Die Woche neigt sich langsam dem Ende zu, Zeit noch kurz ein paar interessante Links loszuwerden.

Zuerst wäre da das fabulöse “No you can’t” -Blog. Weil der eigentlich von Bob dem Baumeister stammende Spruch von Obama in die Welt getragen wurde, erfreut er sich inzwischen einer  immensen Popularität. Das dabei die Nutzung nicht unbedingt sinnhaft zu sein hat, oder geschmackvoll sein muss, dokumentiert das Blog auf süffisante Weise. Interessant um den durch Obamas Erfolg entfachten Medienhype unter die Lupe zu nehmen.

Auf der anderen Seite der Ernsthaftigkeit befindet sich LobbyControl.de, das sich hauptsächlich mit Lobbyarbeit in der EU und Deutschland beschäftigt. Herausgegeben von Politikwissenschaftlern und Attac-Mitgliedern versucht das Blog einen Scheinwerfer auf die Machenschaften der Lobbyarbeit zu werfen, um mehr Transparenz einzufordern und den Menschen mehr Wissen über die eigentlich verd(r)eckte Arbeit zu geben.

TNS-Infratest hat hingegen eine Neuauflage seines Online-Atlanten herausgebracht. Wie sie selbst sagen:”Eine Topographie des digitalen Grabens durch Deutschland”. Etwas dick aufgetragen, sicher. Aber dennoch lesenswert. Auch die SOnderstudien sind erhältlich, kann man ja mal durchblättern. Viel neues kommt dabei sicher nicht rum, die Nutzer im Internet werden mehr, älter, flexibler.

Für Leute, denen der Spiegel mit seiner Social-Media Umfrage nur ein müdes Lächeln abringen kann, ist das Bloggers Blog gedacht. Dort werden Themen von Darkblogs bis Twitter behandelt. Auch die durchaus exotisch anmutenden Mash-Ups, wie zum Beispiel flutter (!) werden im angemessenen Rahmen (kurz) behandelt.

That’s it folks.

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