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Fishing in the Dark – Ziele von Corporate Blogs
0leicht verspätet nun der Folgeartikel zum Thema Bezahlinhalte im Web.
Dort hatte ich angekündigt über die Ziele von Corporate Blogs zu reden. Was genau sind eigentlich Corporate Blogs? Blogs von Unternehmen, Blogs von Personen in Unternehmen, Blogs über Unternehmen oder einfach Blogs, die von Unternehmen finanziert und gesponsort werden?
Eine schnelle Google-Suche bringt folgende Definitionen zutage:
- A corporate blog is a blog published by or with the support of an organization to reach that organization’s goals (corporateblogging.info)
- A corporate weblog is published and used by an organization to reach its organizational goals. (wikipedia.com)
- Some corporate blogs are internal that only employees can view to discuss issues at work and develop a sense of community. Corporate blogs that are external are viewable to the public and can be maintained by executives or other employees. These types of blogs are usually used as a PR tool. (about.com)
So, Corporate Blogs unterstützen also die Ziele eines Unternehmens. Einfach gesagt, Selbsterhalt und Wertsteigerung. Man möchte nicht pleite gehen und möglichst noch was zum eingesetzten Kapital dazuverdienen. Dazu muss man den Kunden erreichen. Da Blogs ja ein Kommunikationsinstrument sind, sind sie hervorragend dazu geeignet, einen Dialog zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden zu eröffnen.
Denn gerade die persönliche Natur von Blogs verkleinert die Kommunikationsbarrieren zwischen “DEM UNTERNEHMEN”, mit seinen womöglich tausenden Mitarbeitern und einer gesichtlosen Corporate Identity, auf der einen und dem einzelnen Kunden auf der anderen Seite.
Blogs ermöglichen öffentliche Punkt-zu-Punkt Kommunikation. Von einem Vertreter einer Firma zu einem Kunden, während andere Kunden und andere Mitarbeiter des Unternehmens diesen Dialog mitlesen können. Sie vereinfachen somit den Zugang zum wichtigsten Gut jeder Firma, ihren Kunden. Und egal von wem in der Firma ein solches Blog geschrieben wird, sei es der CEO höchstpersönlich oder ein Vertriebsmitarbeiter aus Unna, stellt es eine Verkörperlichung der Kommunikationskultur einer Firma dar.
Wenn Mitarbeiter/CEO im Blog offen und ehrlich kommunizieren, wo es das ganze Internet mitlesen und archivieren kann, dann geht der Kunde mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass es firmenintern ebenso ist. Wenn man es als Unternehmen dann noch schafft dynamisch und zeitnah auf Kunden/Leserfragen einzugehen, vermittelt man ihnen Aufgeschlossenheit und Kompetenz.
Dabei sollte man auch darauf achten, dass Firmen das Bloggen nicht als Selbstzweck betreiben. Es ist noch so toll, einen Angestellten nur zum Bloggen abzustellen, ihm ein “Handbuch Marketinggeblubber für Fortgeschrittene” in die Hand zu drücken und gleichzeitig mindestens 4 Einträge pro Tag zu verlangen. Nur, der Leser wird dies durchschauen und die o.g. Effekte treten nicht mehr ein.
Kurz festgehalten: Firmen-Blogs verfolgen Kundenbindungs und -gewinnungsziele, indem sie die Kommunikation zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden personalisieren, Kontaktbarrieren abbauen und Firmenabläufe öffentlich dokumentieren.
Freenet – das Vertragswunderwerk
0Wär ja auch zu schön gewesen, Vertragswechsel bei einem DSL Anbieter ohne Probleme? Wo kämen wir denn da hin.
Nachdem ich Anfang September von unserem bestehenden FreenetKomplett 6000 per Kundencenter auf die FreenetDoppelFlat 16000 gewechselt bin, dafür eine Bestätigungsmail und ein Wechseldatum bekommen habe dachte ich: alles in Ordnung.
Denkste!
Nun sagt der Freenet Kundencenter nämlich das hier:

Email an den Kundenservice ist raus, vielleicht wissen die was das soll!