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Was ist eigentlich: Die Cloud?

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Cloud-Computing, Cloud-Storage, Cloud Security und viele andere Begriffe machen sich in den letzten paar Monaten in den Medien breit. Ich gehe mal davon aus, dass viele Leute die Begriffe schonmal gelesen oder gehört haben, aber nicht genau wissen, was da eigentlich gemeint ist. Dies liegt unter anderem daran, dass so vieles in der Cloud passiert und so vieles mehr möglich scheint. Und da in Deutschland offenbar Nachholbedarf besteht, gehe ich heute mal näher darauf ein.

Es gibt folgende charakteristischen Eigenschaften für “die Cloud”. Sie ist ein per Internet erreichbarer Raum. In der Cloud werden Dienstleistungen angeboten, z.B. Rechenzeit zum Videotranskodieren, Speicherplatz, Datenbanken, Adressbuchsysteme und vieles mehr. Der Zugang zur Cloud ist von überall möglich, er ist aber nicht immer kostenlos. So werden Dienste wie Google Mail zwar kostenlos angeboten. Amazons S3 Speichersystem und Apples Mobile Me jedoch nicht. Für die meisten kostenpflichtigen Dienste in der Cloud gilt, dass sie nutzungsabhängige Entgelte erheben. Etwa pro Gigabyte verbrauchtem Speicherplatz oder pro angelegtem Projekt.

Woher dieser Trend zu zentralen Rechensystemen? Mancher mag sich denken: “Auf meinem eigenen Rechner sind die Daten doch trotz schnellen Internets sofort da, sicherer und immer bei mir?” Das mag in Teilen zwar Zutreffen (besonders was die Sicherheit angeht), aber Daten sind heutzutage keine Inseln mehr. Es wird verstärkt in Teams und Kleingruppen an Dateien kollaboriert. Dazu bietet es sich an, in einem ersten Schritt die Dateien selbst an einer zentralen Stelle zu lagern. Das Serversystem verwaltet am besten auch die verschiedenen Versionen des Dokuments. In einem zweiten Schritt wird dann auch gleich die Bearbeitungssoftware ins Internet, oder die Cloud, verlagert. Siehe Microsofts Bestrebungen Office online-fähig zu machen um Google Docs Paroli zu bieten. Diese Verlagerung bietet den Nutzern die Möglichkeit von jedem Gerät mit Internetzugriff auf die Software zugreifen zu können. Ob Workstation im Büro, Iphone oder Fernseher spielt dann keine Rolle mehr.

Created by Sam Johnston

Auf Anbieterseite spreche Skalenerträge und die Hoheit über den Zugang für die Cloud Computing Lösungen. Skalenerträge entstehen durch die Konzentration von Rechenleistung, Administration und Standorten. Und wer sich erstmal als dominanter Email Anbieter durchgesetzt hat, der kann darauf aufbauend weiter Produkte, Dienstleistungen und Lösungen anbieten, mithin den Weg vorgeben, den die Nutzer gehen. Je mehr Datenbanken auf Amazons S3 Service laufen, je kritischer das Bestehen der Plattform wird, desto weniger reagieren Kunden auf Preisänderungen.

Die Cloud ist also ein wolkiges Gebilde aus Dienstleistungen, die dem Nutzer per Internet angeboten werden. Die Konsequente Weiterentwicklung des Mainframes, nur auf globaler Ebene. Um die Schnittstellen zwischen den Diensten wird es in der Zukunft gehen, der Grad der Vernetzung nimmt noch weiter zu, die Reichweite des Internets steigt. Wer kein Problem damit hat, seinen Terminkalender auf einem Rechenzentrum in Kalifornien zu verwalten, wird demnächst auch noch mehr auf diesen Rechnern machen können. Das T-Mobile Sidekick Disaster zeigt jedoch: ein lokales Backup kann nicht schaden!

Und ob man dem Anbieter vertrauen kann ist sicher zum Teil interpretationswürdig. Gerade weil man die Wolke nicht durchleuchten kann finden sich oft unvorhergesehene Sicherheitsmängel und -lücken. Diese lassen sich nicht so einfach kontrollieren oder beheben wie bei einer Eigenlösung. Ob, wie und wie schnell der Anbieter Lücken behebt ist oft nur aus Vertrauen in die Marke abzulesen (Google, Amazon) oder durch vorangegange Aktionen des Anbieters. Es läuft also viel auf Vertrauen hinaus, oft blindes. Das ist gerade bei kritischen Unternehmensdaten nicht immer gegeben. Daher bieten diese oft ihre eigenen internetbasierten Lösungen an.

Eine Übersicht über einige mir bekannte Cloud Services gibt es Mittwoch. Bis dahin frohes Eiersuchen.

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Corporate Design exchange – my approach

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Get aboard everyone, we’re exchanging logos. Corporate central has sent us this intern with the unpronouncable name, let’s get to it. He’ll know what to do.

Was ist eigentlich ein Corporate Design? Ich denke, es ist die physische Darstellung der Corporate Identity. Also die fühl- und sichtbare Komponente, mit der die Firma sich gegenüber Kunden, Zulieferern, Mitarbeitern und Konkurrenten, sowohl nach aussen als auch nach innen, durch Material darstellt. Zu diesen Materialien gehören natürlich so extrem sichtbare Dinge wie Schilder, Gebäudebeschilderung, Visitenkarten und Briefpapier. Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Wenn das Logo einer Firma geändert wird, fällt also eine Menge Arbeit an. In meinen ersten 2 Arbeitstagen habe ich mir erstmal einen Überblick verschaffen müssen. Unabhängig davon hat natürlich jeder seine eigene Meinung zu den Änderungen und wie sie umgesetzt werden sollen. Aber Corporate Communications hat das letzte Wort, soviel ist inzwischen klar. Problem: Der CEO der Tochtergesellschaft hat die Kosten in der Bilanz stehen. Super Sache also, dazwischen zu stehen. Kommunikation ist da alles. Studiere ich ja zum Glück.

Neben dem ganzen Planen sind heute auch Anfragen rausgegangen an Druckereien und Schilderbauer. Richtig aktiv geworden bin ich persönlich auch. Dabei bin ich wahrscheinlich vielen in der Firma das erste Mal als anwesend aufgefallen. Der neue Powerpoint Master, mit dem jetzt die Präsentationen erstellt werden sollen ist heute rausgegangen. Gleichzeitig habe ich allen Mitarbeitern, die per Email erreichbar sind heute eine Infomail dazu geschickt. Mit dabei aber auch Informationen zum weiteren Prozess des Logotauschs. Daneben sind auch die neuen Farben und das Design für die Arbeitskleidung besprochen worden. Spannend das alles.

Dieses Wochenende wird also erstmal eingekauft und die Umgebung erkundet. Shoppen bei Walmart wahrscheinlich.

Meetings attended: 2, Test Exemplare bestellt: 3 Angebotsanfragen verschickt: 5 Dokumentationen erstellt: 1 ;)

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Was an Staatshilfen übrig ist

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Wer braucht eigentlich gutes “Management”, und warum gibts das so selten?

Man führe sich diesen Spiegel Artikel zu gemüte und überlege. Das Management for Dummies Handbook gibt einem offenbar derzeit folgende Ratschläge:

managementkreislauf

  1. Du bist in der Krise. Das Gute daran: alle anderen auch. Das Schlechte: es kann jetzt ganz schnell gehen.
  2. Restrukturiere. Dadurch wird alles besser. Achte dabei nicht auf etwaige vorhergehende Restrukturierungsprogramme. Mach was neues. Sonst nimmt dich keiner ernst.
  3. Fordere Opfer von der Belegschaft. Die wollen ja schließlich auch von DIR leben. Sollen sie auch endlich mal was dafür tun.
  4. Wenn die Presse anruft, bist du in Verhandlungen. Nur wichtige Leute verhandeln. Mit Banken, mit der Gewerkschaft, mit dem Top-Management.
  5. Schreibe schonmal Bewerbungen für nicht so krisengeschüttelte Konzerne. Verschicke diese nicht über die Konzern-Hauspost.
  6. Da die Verhandlungen schwer sind (!), und die Gewerkschaft nicht mitziehen will (Blutsauger!), fordere Staatshilfen. Macht eh jeder.
  7. Verkaufe das Ganze an ein Saudi-Arabisches Emirat.
  8. WIN!
  9. Und nochmal von vorne in einem anderen Konzern, schließlich hast du dir gerade einen Namen als erfolgreicher Sanierer gemacht.

Hat irgendjemand ein Störgefühl?

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