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	<title>Rudolfweb &#187; recht</title>
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		<title>Warum Webseiten Sperrungen schlecht für Deutschland &#8230;und die Welt sind</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 19:42:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rudolfo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und Das]]></category>
		<category><![CDATA[Communications]]></category>
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		<description><![CDATA[Der letzte Schrei in Sachen E-Governance scheint inzwischen das Errichten von virtuellen Mauern in Form von Website-Filtern zu sein. Das funktioniert in der realen Welt ja auch so super. Und weil wir Deutschen schließlich genug Erfahrungen mit Mauern haben *hint hint*, preschen die bundesdeutschen  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der letzte Schrei in Sachen E-Governance scheint inzwischen das Errichten von virtuellen Mauern in Form von Website-Filtern zu sein. Das funktioniert in der realen Welt ja auch so super. Und weil wir Deutschen schließlich genug Erfahrungen mit Mauern haben *hint hint*, preschen die bundesdeutschen Wohlstandsverweser, aka Politiker, jetzt auch fesch voran in Sachen Webfiltrierung.</p>
<p>Das Australien gerade einen massiven Supergau mit eben solch einer Filter-Liste erlebt (<span style="text-decoration: line-through;">hat</span>), ist eventuell noch nicht zu den twitternden Medienwächtern vorgedrungen.</p>
<p>Warum also solch eine Liste nichts bringt, was E-Governance wirklich mal werden sollte und was eigentlich in Australien passiert ist&#8230;click to read <img src='http://www.rudolfweb.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><span id="more-399"></span> Erstmal zum technischen Schnick-Schnack. So wie es aussieht, wollen unsere Politiker eine Liste von Website-Adressen aufstellen, die dann <em>automatisch</em> von den ISP&#8217;s (den Zugangsprovidern) geblockt werden soll (<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,615454,00.html">Link zu Spiegel.de</a>). Soweit, so undurchdacht. Denn es gibt wirklich nichts, aber auch <strong>gar nichts</strong>, an Filtermöglichkeiten, die sich im Internet mit genug krimineller Energie nicht umgehen lassen. Siehe kopiergeschützte Spiele&#8230;man muss nur wissen wie. Da fallen mir spontan so Sachen wir JAP (<a href="http://anon.inf.tu-dresden.de/">http://anon.inf.tu-dresden.de/</a>) , das TOR-Netzwerk (<a href="http://www.torproject.org/index.html.de">http://www.torproject.org/index.html.de</a>) und einfache Verschlüsselung von Dateiinhalten ein.</p>
<p>Das zweite Problem ist, ist die unglaubliche Manpower die man braucht um so eine Liste aktuell zu halten. Wie alle versierten Internet-Nutzer wissen, entstehen täglich abertausende von neuen Seiten, auf denen natürlich potentiell filter-würdige Inhalte liegen könnten. Leider gibt es aber keine Liste von &#8220;Heute neu erschienenen Internetseiten&#8221;, die man nach und nach abarbeiten könnte. So bleibt vieles im Dunkel des Internets für immer verborgen, auch dem BKA&#8230;oder dem Justizministerium&#8230;.oder der Familienministerin&#8230;</p>
<p>Womit wir schon beim dritten Problem wären: <strong>Wer</strong> ist eigentlich für so eine Filter-Liste zuständig? Und wem ist dieser Jemand verpflichtet. Denn auch wenn im Moment mit dem sensiblen Thema Kinderpornographie für den Einsatz von solchen Listen geworben wird, was hält <em>Irgendjemanden</em> davon ab, mit ebendieser Liste Schindluder zu treiben. Wie es im Spiegel.de Artikel heisst: Online-Pokern, unliebsame Importeure, der impertinente Taubenzüchterverein aus dem Nachbardorf&#8230;wenn man einmal dem Lobbyismus die Tür öffnet, dann nimmt er gleich den ganzen Saal in Besitz.</p>
<p>Wen könnte dann beispielsweise ein Importeur von Volkswagen Modellen aus den USA, die hier nicht angeboten werden (Jetta z.B.)  verklagen? Oder könnte er einfach gleich seinen Laden dichtmachen? Wer kontrolliert also die Zugangswächter. Und wer in der Regierung hat genug Sachverstand die eigentliche Implementierung vor Ort, also bei den ISP&#8217;s, auf Regelkonformität zu prüfen. Ich sehe die Schlagzeile <strong>&#8220;Internet für 2 Tage für Alice Kunden blockiert&#8221;</strong> schon vor mir. Der Telekom würde sowas natürlich nicht passieren, die sind ja zuverlässig *hust*.</p>
<p>Um die Anderen Punkte noch abzuhaken: Australien hat eine solche Liste wohl schon aufgebaut. Und diese Liste ist dann Mitte letzter Woche auf der Seite Wikileaks.org veröffentlicht worden. Bevor sie effektiv im Einsatz war. Zuerst wurde dann die richtigkeit der Liste dementiert. Danach wurde dem Veröffentlichenden mit Strafverfolgung gedroht. Sehr erfolgsversprechend wirkt das nicht. Und auf dieser Liste findet sich z.B. schon <em>partypoker.com</em> . Prost Mahlzeit. (<a href="http://arstechnica.com/old/content/2008/02/government-reports-say-89-million-porn-filter-wont-work.ars">Link zum Artikel auf Arstechnica.net</a>, der auch die in Australien durchgeführten Studien zur Wirksamkeit von Filtern diskutiert)</p>
<p>Und zur Definition von E-Governance: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/E-Government">http://de.wikipedia.org/wiki/E-Government</a></p>
<p><a href="http://www.eff.org/"><strong>Keep the Internet Free! </strong></a><!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Wirtschaftsprivatrecht Dos &#8211; Verstanden?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 17:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rudolfo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und Das]]></category>
		<category><![CDATA[ism]]></category>
		<category><![CDATA[recht]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt ja Vorlesungen, da denkt man sich &#8220;Hab ich heute wirklich alles verstanden?&#8221;. Das sind meistens die mit sehr bedeutungsschwangeren Namen, Wirtschaftsprivatrecht II zum Beispiel.
Nun hat es sich heute begeben, dass die erste Vorlesung Wi-Pri-Re jedoch sehr glimpflich abgegangen ist und ich  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt ja Vorlesungen, da denkt man sich &#8220;Hab ich heute wirklich alles verstanden?&#8221;. Das sind meistens die mit sehr bedeutungsschwangeren Namen, Wirtschaftsprivatrecht II zum Beispiel.</p>
<p>Nun hat es sich heute begeben, dass die erste Vorlesung Wi-Pri-Re jedoch sehr glimpflich abgegangen ist und ich nicht auch nur einmal vor größeren Verständnis Schwierigkeiten stand. Was im Großen und Ganzen sehr erstaunlich ist, da mein Gehirn einfach ungeeignet zu sein scheint für die Juristerei.</p>
<p>Eine Sorge weniger, vorerst zumindest. Das Skript von 160 Seiten hält mit Sicherheit noch die eine oder andere  Überraschung bereit.<!-- PHP 5.x --></p>
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