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Auckland – Great Barrier Island – Auckland
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Es gibt nichts lustigeres als am Schalter der falschen Airline einchecken zu wollen. Die liebe Mitarbeiterin von LAN Airlines hat sogar den einzigen Flug des Tages 15 Minuten verzögert, weil sie mich nicht im System fand. Kurz darauf haben wir dann festgestellt, dass der gute Herr Ernenputsch eigentlich mit Aerolineas Argentinas fliegt. Nach einer herzlichen Entschuldigung hab ich mich dann erfolgreich eingecheckt, was offenbar auch ohne ausgedruckte Reisebestätigung geht.
Der Flug war dann weniger spannend. Neben einem schwitzenden ehemaligen Kinderpsychologen mit Flugangst aus Melbourne gesessen, der erstmal mit tiefenpsychologischen Fragen ankam. Was ich denn vom Sudium erwartete, wie ich Sydney fand, warum ich ein Praktikum suchte…naja, mir war eigentlich eh alles egal. 8 Weizen im Löwenbräu Keller am Vorabend haben diesen Effekt.
Angekommen in Auckland erstmal abgeholt von Julie, eingecheckt ins Hostel auf der Queenstreet. Am Tag darauf dann begrüßt von Carina, Daniela kennengelernt. Und ab auf die Insel. Eh nein, Subway natürlich als erstes. Hier das erste Funfact: Cookies kann man nachträglich wieder abtrainieren =) Naja, Fährfahrt war relativ langweilig und immerhin 4,5 Stunden lang. Dafür saßen wir in der ersten Klasse. Das heisst, wir hatten Gummipolster auf der Bank. Die anderen nicht. Das Wetter war hervorragend, so dass wir bereits hier die erste Sonnencreme benutzen durften.
Auf der Insel war dann viel Natur und wenig anderes. Unser Auto, ein Nissan mit nem Lexus Logo stand schon bereit. “Schlüssel sind im Aschenbecher, einfach wieder dareinpacken und Türen nicht abschließen wenn ihr das Auto zurückgebt.” Ist klar. Die Fährcrew wird schon dafür sorgen dass kein Auto von der Insel verschwindet.
Es gibt 3 größere “Orte” auf der Insel. Port Fitzroy, Claris und das Kaff mit dem Supermarkt. Ein Wahnsinn. Strom wird hier genauso wie in Cape Tribulation noch selbst produziert. Das Geräusch der Dieselgeneratoren konnte man fast die ganze Nacht hören. Und die Duschen waren etwas unterbemittelt im Department Wasserdruck. Da kam mal gar nix raus. Genauso sahen auch die Experten von der Insel, die “Locals” aus. Dreckig. Der Typ der uns in unserer “Stray Possum Lodge” eingewiesen hat stank so extrem als wollte er dem Namen alle Ehre machen.
Nachdem wir uns über den Verwesungsgeruch hinweggesetzt hatten, Heineken sei dank, hatten wir dennoch einen tollen ersten ABend. Am nächsten Tag ging es dann direkt einmal über die ganze Insel. Strände abgrasen, mehr freundliche Locals kennenlernen “Fuck Off Wankers” und leere Massengräber anstarren. Wahnsinn.
Am Sonntag haben wir dann vor der Rückfahrt noch einen Trip zu den sagenumwobenen Hot Spring gemacht. Die erstens nicht wirklich Hot waren und zweitens nicht wirklich groß genug zum drin baden. Aber der Trek dahin war lustig. Danach dann noch kurz ne Stunde an den Strand, wo ich mir einen mordssonnenbrand abgeholt habe und dann hiess es auch schon zurück zur Fähre. Carina dachte wohl, die Fähre würde pünktlich ablegen oder so, was Deutsche halt immer denken. Auf jedenfall bin ich mir sicher, dass sie mit ihrem Fahrstil selbst die Locals beeindruckt hätte. 8 Minuten für die halbe Insel ist nicht schlecht.
Damit endet dieser Bericht. Fotos habe ich noch keine bekommen und verweise daher auf Carinas Blogeintrag: zu finden hier.
Melbourne Rocks!
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Melbourne
Heute die ganze Stadt erkundet.Die Leute sind netter als in Sydney, die Atmosphaere entspannter und die Attraktionen interessanter. Und auch wenn Roger Federer gerade nicht da war, war es schon n cooles Gefeuhl zusammen mit Rod Laver vor seiner Arena zu stehen. Die Royal Botanical Gardens und das Victorian Museum of Modern Arts waren auch noch faellig, bevor ich mir in Chinatown einen Cafe Latte und ein Focacia mit Bacon und Avocado genehmigt habe. Irgendwer muss den Asiaten ja Kultur beibringen
Ohne sie wuerde Australien wahrscheinlich aber gar nicht mehr funktionieren, sind hier wirklich ueberall.
Ansonsten werd ich morgen noch versuchen einen kurzen Trip an den Great Ocean Road zu organisieren, mal schauen. Und dann geht der Flieger schon wieder nach Sydney. Freitag einen gefunden der sich zumindest die WOhnung mal anschauen will. Hoffentlich nimmt er die. Keine Lust auf meinem Bond sitzen zu bleiben. DAUMEN DRUECKEN BITTE!!! (danke!)
Reiseplan: Cairns to Brisbane
0Kurzes Update, unser geiler Trip von Cairns nach Brisbane startet ja am morgigen Freitag. Hier nochmal eine kurze Zusammenfassung wann wir uns wahrscheinlich wo aufhalten
Wir starten in Sydney, mit dem Flieger gehts dann nach Cairns. Und zwar bereits um 7 Uhr morgens, heisst 5 Uhr aufstehen, yeeeha! Von Cairns aus geht es mit dem Mietwagen nach Cow Bay, wo wir das Crocodile YHA aufsuchen werden für 3 Nächte. Dieses Hostel liegt mitten im Daintree National Park. Dieser Regenwald-Dschungel wird uns sicher gut unterhalten. Besonders wenn man bedenkt dass wir den Boattrain mitten durch den Urwald nehmen werden. Auch das Great Barrier Reef wollen wir von Cape Tribulation aus besichtigen. Eine Tauchtour mit nem Bötchen gehört natürlich zum Standardprogramm.
Danach fahren wir Montags mit unserem Campervan Richtung Mission Beach, unserem ersten Zwischenstopp auf dem Weg zu den Whitsunday Islands. Mission Beach ist mit 14km ein ziemlich langer Sandstrand
. Whitsunday Islands und Fraser Island sage ich jetzt noch nichts zu. Aber dass wir nach den 12 Tagen unseres selbstorganisierten Trips noch 4 Tage Surfcamp dranhängen kann ich jetzt schon verraten.
Man sieht sich also spätestens am 6.Oktober wieder online.
P.S. Vielen lieben Dank für all die Geburtstagsgrüße!
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