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Praxis – Cultural Communications
0Hey people, news from the US of A.
Nach einem sehr entspannten Flug mit Delta Airlines (Essen schlechter als LH, Besteck aus Plastik Pizza unertraeglich, dafuer gabs mehr Getraenke), einer nicht so entspannten Immigration mit so inspirierten Fragen wie “9weeks, now that’s a long time, what are ya gonna do?” bin ich um 17 Uhr mit halbstuendiger Verspaetung in Birmingham Alabama aufgeschlagen. Bin freundlicherweise direkt mal vom Director of Humar Ressources abgeholt worden. Der allerdings “etwas” im Stress war. Schliesslich musste er nicht nur mich nach Pell City bringen, sondern auch mit der Delegation Deutscher Ingenieure rumschlagen, die zum Dinner geladen hatten. Gleichzeitig laufen hier naemlich 4 Produktionsprogramme an.
Abgesetzt wurde ich bei Mr. Vincent Okoro, mit dem ich hoffentlich die naechsten 9 Wochen verbringen werde. Extrem netter, deutsch sprechender Nigerianer mit US Buergerschaft. Hat gleich mal ne Flasche Remis Martin aufgemacht um mich willkommen zu heissen. Nach 2 Glaesern davon waren wir dann entspannt genug um den Moebelpackern beim hereinschleppen seiner Moebel zuzugucken. Er wohnt naemlich seit einer Woche in dem Apartment. Naja, nach einem leckeren, selbstgekochten (!!!) Essen aus Fisch und Oel mit Reis und einem Miller light bin ich dann nach ca. einer Stunde BET Genuss ins Bett gefallen.
Heute morgen hiess es schliesslich um 7 Uhr aufstehen und zur Arbeit fahren. Dort angekommen, erstmal dem CEO erklaert, was die Corporate Central eigentlich will. Logos austauschen, soweit so gut. Reihenfolge und Prioritaeten erarbeiten, Gelaende abgehen und Liste erstellen. Dabei gleich mal gesagt bekommen, dass 3 Wochen dafuer ja eigentlich ausreichen muessten. Klar. Wenn alle Zulieferer so schnell und konsequent arbeiten wie man das von Deutschland gewohnt ist. Beim Mittagessen wird genau das naemlich in Frage gestellt. Also wohl eher Fulltime-Job. Es ist jetzt 4.30 Ortszeit, der erste Tag ist um.
Kontakte geknuepft: 15, Firmenadressen:3. Logindaten erhalten: noch keine und last but not least: signed my first form
Till then, Rudolf.
P.S. manchmal ist der Nike Slogan halt nur Wunschdenken. “Just Do It” geht einfach nicht mit den Strukturen von Grossfirmen.